Positive Nachrichten im Fall Junior Sambia: Der 23-jährige Mittelfeldspieler von HSC Montpellier soll aus dem künstlichen Koma aufgewacht sein. Auch müsse er nicht mehr beatmet werden.

 

Dies soll sein Berater gegenüber RTL Frankreich behauptet haben. ​Erst am Samstag wurde publik, dass Sambia am Dienstag wegen Atem- und Magenproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Nachdem ein erster COVID-19-Test negativ war, wurde er am Freitag positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Medienberichten zufolge wurde er in ein künstliches Koma versetzt und an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

"Sein Zustand ist stabil. Er hat sich weder verschlechtert noch verbessert", wurde Berater Frederic Guerra von Le Parisien zitiert. "Es ist wirklich hart. Wahrscheinlich hat er sich beim Einkaufen infiziert." Mittlerweile sei Sambia aber wieder aus dem Koma aufgewacht, auch müsse er nicht mehr beatmet werden.


​Sambia ist der erste Spieler aus der französischen Ligue 1, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat. In Frankreich gelten die Ausgangsbeschränkungen bis zum 11. Mai, der französische Profi-Verband LFP will den Spielbetrieb in der ersten und zweiten Liga ab dem 17. Juni wiederaufnehmen. Auch die ​Premier League und die DFL beraten über eine Fortsetzung des Spielbetriebs. 


Die Nachrichten über den Gesundheitszustand von Sambia dürften die Kritik allerdings nicht abreißen lassen. Die Entscheidung liegt aber ohnehin in den Händen der Politik. Ob und wann wieder Profi-Fußball gespielt werden kann, bleibt offen.