In Frankreich wird berichtet, dass der ​FC Bayern ein konkretes Interesse an Pierre Kalulu zeigen soll. Der 19-jährige Rechtsverteidiger trägt das Trikot von Olympique Lyon. Ein erstes Angebot aus München soll abgelehnt worden sein, doch ein zweites sei bereits auf dem Weg.


Durch Alphonso Davies hat der FC Bayern mit jungen Außenverteidigern, die zuvor niemand auf dem Zettel hatte, bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Der 19-jährige Außenbahnspieler kam zu Jahresbeginn 2019 aus Kanada und mittlerweile hat er sich zum wichtigen Stammspieler entwickelt, der durch Tempo und die Verkörperung des modernen Außenverteidigers sehr wichtig geworden ist.


Bayern möchte Pierre Kalulu vorzeitig verpflichten - Familie mit dritter Liga unzufrieden


Ähnliche Erfahrungen könnte der deutsche Rekordmeister mit einem weiteren Außenverteidiger-Talent machen. Wie die französische RMC Sport berichtet, zeigt der Bundesligist ein konkretes Interesse an Pierre Kalulu von Olympique Lyon. Der Franzose spielt noch für die zweite Mannschaft, doch die Gespräche und Verhandlungen für seinen Profivertrag laufen - allerdings gibt es seit Wochen keine Einigung, obwohl es vor einigen Monaten bereits ein erstes Angebot und zudem einen Berater-Wechsel gegeben haben soll. Dadurch wittern andere Vereine eine Chance.

Auch wenn Lyon-Sportdirektor Juninho das Talent des 19-Jährigen zu schätzen weiß, wie es aus dem Bericht hervorgeht, und er stets betont, wie wichtig Kalulu für die Zukunft des Vereins sein kann, scheint ein vorzeitiger Abschied nicht allzu unwahrscheinlich zu sein. So sollen bereits im Winter der FC Sevilla und auch AC Milan ein Angebot an den Rechtsverteidiger abgegeben haben. 


Innerhalb der letzten Tage habe sich auch das Interesse aus München vergrößert. Ein erstes Angebot wurde seitens Kalulus Familie als sportlich unzureichend betrachtet, da der FCB wohl plante, ihn zunächst in der dritten Liga spielen zu lassen. Nun soll ein zweites Angebot in Betracht gezogen werden. Schätzungsweise müsste der neue Klub eine Ausbildungsentschädigung von 480.000 Euro zahlen. Eine übliche Ablösesumme gäbe es durch die fehlenden vertraglichen Umstände noch nicht.