​Mit ​Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic hat ​Eintracht Frankfurt im vergangenen Sommer drei wichtige Leistungsträger verloren. Am Saisonende droht den Hessen mit Filip Kostic und Evan N'Dicka ein ähnliches Szenario. Letztgenannter steht vor allem auf der Insel hoch im Kurs. Mit dem FC Southampton soll der nächste Premier-League-Klub Interesse signalisieren.


Im Juli 2018 verpflichtete die SGE N'Dicka für 5,5 Millionen Euro Ablöse von AJ Auxerre. Mit dem damals 18-Jährigen haben die Hessen einen sehr guten Griff gemacht. Der Franzose erkämpfte sich auf Anhieb einen Stammplatz und lieferte in seiner ersten ​Bundesliga-Saison überzeugende Vorstellungen ab. 


In der aktuellen Spielzeit war der Innenverteidiger zunächst einige Wochen lang außen vor, ehe er, auch dank der langen Sperre für Kapitän David Abraham, wieder in die Startelf rutschte. Seit der Umstellung auf eine Viererkette ist der Youngster auf der Linksverteidiger-Position gesetzt, wo er bislang durchaus zu überzeugen wusste. Auf 25 Pflichtspiele mit drei Torbeteiligungen (ein Treffer/zwei Torvorlagen) bringt es der U21-Nationalspieler in dieser Saison.

Evan Obite Ndicka, Filip Kostic

Waren seit der Winterpause auf der linken Seite gesetzt: Evan N'Dicka (l.) und Filip Kostic


N'Dicka zählt zu den vielversprechendsten und wertvollsten Abwehrtalenten der ​Bundesliga. Kaum verwunderlich ist es daher, dass der 20-Jährige auch im Ausland Begehrlichkeiten weckt. Wie Sky Sports berichtet, steht N'Dicka auch beim FC Southampton auf dem Zettel. Demnach halten die Saints nach Verstärkungen für das Abwehrzentrum Ausschau. Neben dem SGE-Profi zählen angeblich auch Malang Sarr und Mohamed Salisu zum Kandidatenkreis. 


Liverpool & Arsenal ebenfalls interessiert


Im Rennen um Ndicka muss sich Southampton allerdings auf namhafte Konkurrenz einstellen. Dem ​FC Liverpool, Tottenham Hotspur und dem ​FC Arsenal wird ebenfalls Interesse am Franzosen mit kamerunischen Wurzeln nachgesagt. In Frankfurt ist der variabel einsetzbare Defensivspieler vertraglich noch bis 2023 gebunden, weshalb die Verantwortlichen bei etwaigen Abwerbungsversuchen eine gute Verhandlungsposition haben.