Bereits seit 2002 ist Timo Horn für den 1. FC Köln tätig, trägt den Effzeh also voll und ganz in sich. Von Sport1 auf seine Zukunft angesprochen, erneuerte der Keeper nun zwar seine Liebe zum Verein, vermied jedoch ein Treuebekenntnis​.


Im Gespräch mir Sport1 erklärte der 26-jährige Keeper: "Mein Herz wird immer an Köln hängen. Ich spiele seit 2002 beim FC, habe hier alle Jugendmannschaften durchlaufen." Damit wollte Horn auch noch einmal klarstellen, dass er sich in der Karnevals-Stadt nach wie vor wohl fühlt.


Horn hat dem Verein viel zu verdanken


Er habe dem Verein "sehr viel zu verdanken", weshalb ihm der Effzeh dementsprechend auch "alles bedeute." Dennoch will sich Horn nicht auf ein Karriereende in Köln festlegen. Denn: Im Laufe einer Karriere sei so gut wie nichts auszuschließen: "Nichtsdestotrotz darf man es nicht ausschließen, irgendwann mal einen anderen Weg einzuschlagen. Ich bin kein Freund von großen Versprechen, die man dann nicht einhalten kann." 


Ohnehin ist es mehr als beeindruckend, dass die Kölner es so lange geschafft haben, den Torhüter von einem Verbleib zu überzeugen. Ein Keeper seines Formats ist in der heutigen Zeit für viele Vereine eine interessante Option. 


Köln mit guten Argumenten


Allerdings hat der Verein im Augenblick auch viele gute Argumente auf seiner Seite. Seitdem Markus Gisdol in Köln als Trainer anheuerte, läuft es dort wie geschmiert. Der Verein befreite sich aus der Abstiegszone und steht mittlerweile bereits auf Platz zehn in der Tabelle. Darauf kann man aufbauen. Ein Szenario, das auch Horn, der noch bis 2023 vertraglich an die Kölner gebunden ist, imponiert: "Ich fühle mich aktuell beim FC sehr wohl. Die Entwicklung bei mir und des gesamten Vereins geht in die richtige Richtung. Das wollen wir fortsetzen." 


Eine Aussage, die die Kölner Fans wohl erst einmal beruhigt zurücklässt. Sollte der Aufwärtstrend in der Bundesliga fortgesetzt werden können, steht auch einem weiteren Engagement Horns in Köln nichts im Wege. Darauf ausruhen darf man sich jedoch nicht.