Beim ​FC Augsburg laufen am Saisonende drei Spielerverträge aus. Neben Routinier ​Stephan Lichtsteiner besitzt auch Eigengewächs Simon Asta ein im Sommer endendes Arbeitspapier, das sich dank einer Option angeblich um ein Jahr verlängern wird. Lichtsteiner hingegen könnte die bayerischen Schwaben in Richtung Schweiz verlassen.


Wie stellt sich der FCA in der kommenden Saison auf der Rechtsverteidiger-Position auf? Aktuell haben die Fuggerstädter mit Lichtsteiner sowie Asta und Raphael Framberger drei Profis für die rechte Abwehrseite im Kader. Setzt man beim Tabellenviertzehnten auf die eigenen Nachwuchskräfte, sind die Tage von Lichtsteiner am Saisonende gezählt. Da der Schweizer wohl auch zu den Top-Verdienern zählt, deutet vieles auf einen Abschied im Sommer hin. In seinem Heimatland gibt es offenbar den ersten Interessenten.


Grasshopper Club Zürich mit Interesse


Wie das Portal Nau.ch berichtet, steht der 36-jährige Verteidiger beim Grasshopper Club Zürich auf dem Zettel. ​Lichtsteiner schaffte einst beim 27-fachen Meister den Durchbruch und war fünf Jahre lang für die Grasshoppers aktiv, ehe er im Sommer 2005 nach Lille wechselte. Der Schweizer Traditionsklub wurde kürzlich von chinesischen Investoren übernommen, mit deren finanzieller Unterstützung der Zweitligist wieder an erfolgreiche Zeiten anknüpfen will. 


Eine Rückkehr von Lichtsteiner zu seinem Ex-Verein scheint durchaus denkbar zu sein, sofern Zürich in der nächsten Saison im Oberhaus an den Start geht. Andernfalls dürfte es für den Traditionsklub äußert schwierig werden, den Routinier, der von einer Teilnahme an der EM im nächsten Jahr träumt, von einem Wechsel zu überzeugen. In der aktuellen Saison bringt es der 108-fache Nationalspieler auf 17 Pflichtspieleinsätze, in denen er eine Torvorlage beisteuerte. 


Asta hofft auf neue Chance unter Herrlich


Mit Asta haben die Fuggerstädter ein vielversprechendes Talent für die Rechtsverteidiger-Position in der Hinterhand. Der U19-Nationalspieler feierte im Mai 2018 sein Bundesliga-Debüt und bestritt auch in der vergangenen Spielzeit ein Pflichtspiel für die Profis. In der laufenden Saison war der Youngster bis zu seiner schweren Verletzung im Januar (Kreuzbandriss) nur für die U19 (elf Spiele) und U23 (drei Spiele) im Einsatz. Aktuell arbeitet das Eigengewächs in der Reha am Comeback.

Simon Asta

Zog sich Anfang Januar einen Kreuzbandriss zu: Simon Asta


Gedanken über seine Zukunft muss sich Asta wohl vorerst nicht machen. Laut kicker-Informationen ist im auslaufenden Vertrag des 19-Jährigen eine Option verankert, die das Arbeitspapier um ein Jahr verlängert. Dem Fachmagazin zufolge hofft der gebürtige Augsburger unter Neu-Trainer Heiko Herrlich in der nächsten Saison auf eine neue Bewährungschance.


Folge 90min auch in den sozialen Netzwerken:

Instagram @90min _de

Facebook @90minGerman

Twitter @90min_de