​Im Sommer soll Alexander Nübel planmäßig zum ​FC Bayern München stoßen. Den langjährigen Kapitän ​Manuel Neuer soll er dann herausfordern. Bereits vor der Ankunft des Keepers löst dies schlechte Stimmung beim Rekordmeister aus.


Obwohl der Ball aktuell ruht, brodelt es beim FC Bayern. Allen voran Manuel Neuer ist ein aktuelles Sorgenkind, wie die Bild berichtet. Der 34-Jährige scheint etwas den Kontakt zur Mannschaft verloren zu haben. Nach der Verpflichtung von Alexander Nübel sah sich der Nationalspieler hintergangen.


Andere Mitspieler sehen die Neuankunft des ​Schalkers ebenfalls kritisch. In der kommenden Saison könnte sich deshalb eine große Debatte entfachen. Die Unruhe auf der so lang unangefochtenen Torhüter-Position könnten sich die Bayern gewiss sparen. Neuer ist sauer und das Team kann nur bedingt zusammenrücken.


Neuers Vertragsverlängerung ein Symptom?


Auch der Umgang mit der langjährigen Nummer Zwei Sven Ulreich ist für einige Spieler nicht gerechtfertigt. Schon bevor Nübel also überhaupt in München ankam, spaltet er Mannschaft und Bosse. So lässt sich auch der hartnäckige Wunsch Neuers erklären, zum absoluten Top-Verdiener zu avancieren.

Alexander Nuebel

Ohne Zutun ist Alexander Nübel der Grund für einige Brodeleien beim Rekordmeister



Seine stockenden Verhandlungen sind sicherlich ein Zeichen des Unmuts darüber, ​dass der 34-Jährige in den nächsten Jahren auf Einsätze verzichten müsste.​ Der hohe Gehaltswunsch und das fehlende Entgegenkommen dürften für den Nationalspieler ein wichtiges Zeichen im Machtkampf darstellen.


Mit einem weiterhin starken Neuer hoffen die Bayern auf mehr Titel in den nächsten Jahren. Das erkaltete Verhältnis beschäftigt die Mannschaft, die sich eigentlich ungestört auf den möglichen Endspurt vorbereiten müsste. Im schlimmsten Fall verlässt Neuer die Bayern 2021 ablösefrei. Was bliebe wäre ein Keeper, den noch niemand so richtig haben will.