​Der FC Bayern soll Achraf Hakimi ein konkretes Angebot unterbreitet haben, heißt es aus Spanien. Stammklub Real Madrid schließt offenbar einen Verkauf des derzeit noch an den BVB verliehen Marokkaners nicht aus.


Die Zukunft von Achraf Hakimi scheint weiter noch nicht ganz geklärt zu sein. Fakt ist, die Leihe des 21-jährigen Rechtsverteidigers zum BVB endet im Sommer. Fakt ist auch, dass der Marokkaner noch bis 2022 vertraglich an Stammklub ​Real Madrid gebunden ist.


Hakimi selbst gab sich zuletzt bedeckt und fiel eher damit auf, dass er angeblich nicht wisse, wie lange sein Vertrag bei den Königlichen noch gültig ist. Hakimi selbst zeigte sich auch geschmeichelt, dass ​"halb Europa" hinter ihm her sei. Heißt: Neben einer Rückkehr zu Stamm- und Jugendklub Real Madrid und einem festen Verbleib beim ​BVB hat Hakimi andere Optionen.


FC Bayern mit konkreten Angebot an Hakimi?


Eine davon soll der FC Bayern sein. An der Säbener Straße sucht man bekanntlich nach einem neuen Rechtsverteidiger. Der Name Hakimi fiel dabei ein ums andere Mal, wirklich konkret schien das Interesse aber noch nicht geworden zu sein. Sergino Dest, 19-jähriger US-Nationalspieler, war der kolportierte Wunschspieler für die rechte Abwehrseite. ​Dumm nur, dass Ajax Amsterdam kein großes Interesse zeigt, den in Holland geborenen US-Boy ziehen zu lassen. Dests Vertrag ist ebenfalls noch bis 2022 gülitg.


In der spanischen Radiosendung El Transistor von Netwerk Onda Cero, wurde nun behauptet, dass der ​FC Bayern nun doch einen ernsthaften Versuch unternimmt Hakimi an die Isar zu locken. Von einem konkreten und durchaus lukrativen Angebot ist die Rede: Sieben Millionen Euro netto soll Hakimi verdienen.

Hakimi-Verkauf könnte für Real Madrid reizvoll sein


Die finanziellen Rahmenbedingungen sind für Hakimi aber wohl nicht das ausschlaggebende Kriterium. Hakimi will vor allem die Gewissheit, regelmäßig zum Einsatz zu kommen und sich weiterentwickeln. Das betonte er zuletzt auch bei allen Fragen über seine Zukunft. Bei Real ist diese Aussicht sehr eingeschränkt. In Madrid plant man weiterhin mit Dani Carvajal als Stamm-Rechtsverteidiger. Hakimi wäre demnach erneut nur der Back-up.


Das letzte Wort haben aber die Königlichen, schließlich steht Hakimi dort noch für zwei Spielzeiten unter Vertrag. Real soll einen Verkauf Hakimis aber nicht ausschließen. Aus sicht der Blancos könnte das auch Sinn machen: Wegen Carvajal ist man nicht auf eine Hakimi-Rückkehr angewiesen, in diesem Sommer könnte man ordentlich Kasse machen und dann das Geld (gerade in den aktuellen Krisenzeiten) für die eigenen Transferziele verwenden.


Sportliche Aussichten für Hakimi entscheidend


Beim FC Bayern sollten die sportlichen Aussichten für den Marokkaner reizvoller sein. Hier hätte Hakimi deutlich größere Chancen regelmäßig zu spielen. Neben Benjamin Pavard, der auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, sucht man im aktuellen FCB-Kader einen weiteren Rechtsverteidiger vergeblich. Joshua Kimmich soll für diese Position nicht mehr infrage kommen.


Aus Sicht des Rekordmeisters wäre ein Hakimi-Transfer also eine ziemlich smarte Lösung. Mit Pavard würde man einen Rechtsverteidiger im Kader wissen, der durchweg solide auftritt und seine Stärken vor allem in der Defensive hat. Mit Hakimi käme eine zweite Option hinzu, die ultra-offensiv ausgerichtet ist und gerade im Spiel nach vorne extrem stark wäre. Zudem hat Hakimi beim BVB gezeigt, dass er auch auf offensiveren Flügelpositionen einsetzbar ist.


Nur mal so zum Träumen liebe FCB-Fans zum Abschluss: Alphonso Davies und Achraf Hakimi - das wäre wohl die schnellste Außenverteidiger-Zange in der Geschichte des Weltfußballs!