​Lautaro Martínez ist das erklärte Transferziel Nummer eins des ​FC Barcelona in diesem Sommer. Der 22-jährige Argentinier von Inter Mailand soll perspektivisch Luis Suárez (33) beerben und eine Verjüngung im Kader der Blaugrana einleiten. Doch natürlich könnte auch bei diesem Deal theoretisch noch etwas dazwischenkommen. Für diesen Fall haben die Katalanen freilich schon einen Plan B ausgearbeitet - und der betrifft einen ehemaligen Spieler des BVB.


​Alexander Isak nämlich. Der 20-jährige Schwede kam 2017 mit gerade mal 17 Jahren zum BVB. Ihm eilte damals ein Ruf wie Donnerhall voraus. Viele verglichen ihn in Schweden schon mit dem legendären Zlatan Ibrahimovic. Irgendwie kann es nicht überraschen, dass der Teenager diesem Druck nicht standhalten konnte. 


Vom BVB über Holland nach Spanien


Zwar waren von Anfang an seine großartigen Fähigkeiten zu erkennen, doch nachhaltig in die Stammformation konnte sich der schlaksige Stürmer im Signal-Iduna-Park nicht spielen.

Nach einer Zwischenstation über den holländischen Erstligisten Willem II transferierte die Borussia den Schweden mit eritreischen Wurzeln im Sommer letzten Jahres zur Real Sociedad San Sebastián. Dabei sicherten sich die Schwarz-Gelben jedoch eine Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro. 


Wie jetzt die katalanische Radiosendung Què t'hi jugues berichtet, soll der FC Barcelona tatsächlich Isak als Ersatz für Martínez auserkoren haben, sollte es mit der Verpflichtung des Inter-Stürmers nicht klappen. Preiswerter wäre Isak auf jeden Fall. Seine Ausstiegsklausel soll bei 70 Millionen Euro liegen, also gut und gerne 41 Millionen weniger als Inter für Martínez haben will. 

Alexander Isak

Hatte mit zwei Treffern im spanischen Pokal-Viertelfinale bei Real Madrid großen Anteil am Weiterkommen der Basken: Alexander Isak 



Doch auch der BVB, mit seiner Rückkaufoption, ist hier noch im Spiel. Da die Schwarz-Gelben aber momentan mit Erling Haaland im Sturmzentrum bestens aufgestellt sind, und Isak sich als Back-up für den Norweger wohl mittlerweile zu schade ist, könnten die Azulgrana am Ende tatsächlich der lachende Dritte sein. 


Nichtsdestotrotz rechnet in Can Barça eigentlich jeder damit, dass der neue Stoßstürmer im Nou Camp bald Lautaro Martínez heißen wird.