​Aus dem erzwungenen shut down heraus plant der ​FC Barcelona gerade hinter den Kulissen für die kommende Spielzeit. Vier sind, der Mundo Deportivo zufolge, die großen Wünsche der Verantwortlichen im Nou Camp: ein junger Knipser, ein Absauger im Mittelfeld und ein Innenverteidiger sollen auf jeden Fall kommen - und wenn dann noch Geld übrig bleiben sollte, soll auch der Traum von der Rückkehr des Brasilianers ​Neymar realisiert werden. 


So sieht, in groben Zügen, die personelle Planung der Katalanen für die Spielzeit 2020/21 aus. 


Lautaro Martínez als perspektivischer Ersatz für Luis Suárez


Dass sich hinter dem abstrakten Begriff des Torjägers schon seit längerem die konkrete Personalie Lautaro Martínez verbirgt, ist ein offenes Geheimnis. Der junge Argentinier soll von Barças Superstar Lionel Messi explizit gefordert worden sein - und einem Messi kann in Barcelona eigentlich niemand einen Wunsch verwehren. Auch Martínez selbst wäre sehr angetan von einem Tapetenwechsel  -  und der Aussicht, mit seinem großen Idol (und Landsmann) zusammenspielen zu können. Perspektivisch würde Martínez (22) die Nachfolge des Uruguayers Luis Suárez (33) übernehmen.

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Soll Luis Suárez als Torjäger im Nou Camp beerben: Lautaro Martínez von Inter Mailand


Jetzt müssen sich nur noch die beiden Klubs einigen. Eine Ablösesumme von bis zu 100 Millionen Euro steht im Raum. Doch die Azulgrana wollen Spieler als Verhandlungsmasse in den Deal einbeziehen. In diesem Zusammenhang wurden zuletzt immer wieder die Namen von Arturo Vidal, Ivan Rakitic, Rafinha und Carles Aleñá genannt. Vor allem Vidal soll bei Inter-Coach Antonio Conte hoch im Kurs stehen. 


Fabián Ruiz oder Tanguy Ndombélé fürs Mittelfeld


Für den Part des lauf- aber gleichzeitig auch spielstarken Mittelfeldspielers denkt man bei Barça an den spanischen U21-Nationalspieler Fabián Ruiz, an dem aber auch Real Madrid starkes Interesse zeigt. Eine Alternative zum Spanier könnte der französische Rekordeinkauf von Tottenham Hotspur, Tanguy Ndombélé, sein. 

Tanguy Ndombele

Flieht der Rekordeinkauf der Spurs vor Mourinho nach Barcelona? Tanguy Ndombélé konnte in London noch nicht überzeugen


Der 60-Millionen-Mann hat sich bislang nicht als die gewünschte Verstärkung für die Londoner erwiesen und wurde sogar zuletzt von seinem Coach Jose Mourinho öffentlich angezählt. 


Upamecano oder Luiz Felipe für die zentrale Verteidigung - Laporte wohl zu teuer


Für die Defensivabteilung hat man drei Kandidaten in die engere Auswahl gestellt: Dayot Upamecano (RB Leipzig),  Aymeric Laporte (Manchester City) und Luiz Felipe (Lazio Rom). Doch die Verpflichtung von Laporte gestaltet sich angesichts der Restlaufzeit seines Vertrages (bis 2025) schwierig. 

Aymeric Laporte

Zweifelhaft, dass Pep ihn nach Barcelona ziehen lässt: Aymeric Laporte von Manchester City


Kaum vorstellbar, dass Pep Guardiola einen seiner wichtigsten Abwehrspieler zu einem direkten Kontrahenten um die Champions League-Trophäe ziehen lässt. Zumindest würde er seinen Ex-Klub dafür finanziell "bluten" lassen - was sich die Katalanen angesichts der per se schon teuren Planspiele bezüglich der restlichen Positionen in diesem Jahr - mit der zusätzlichen Coronaproblematik - schlicht und einfach nicht leisten können. (Stichwort: Neymar). Es wird hier wohl auf einen "Zweikampf" zwischen Upamecano und Luiz Felipe hinauslaufen. Falls nicht noch eine weitere Option aus dem Ärmel geschüttelt wird.