Die Fronten zwischen Manuel Neuer und dem FC Bayern in Bezug auf eine Vertragsverlängerung sind weiter verhärtet. Der FCB-Kapitän beharrt auf einen langfristigen Vertrag, den er sich darüber hinaus fürstlich entlohnen möchte. Neuer soll 20 Millionen Euro im Jahr fordern!


Der Vertragspoker zwischen Manuel Neuer und dem ​FC Bayern verläuft bekanntlich komplizierter als erwartet. Während der Rekordmeister bei Trainer Hansi Flick und Urgestein Thomas Müller Nägel mit Köpfen gemacht hat und auch Thiago wohl bald folgen wird, ziert sich der FCB-Kapitän weiter.


Es geht um die Laufzeit des neuen Vertrages und auch um das Gehalt, dass der 34-Jährige bei seinem wohl letzten großen Profi-Kontrakt kassieren möchte. Der aktuelle Stand der Dinge: Der Klub bot ein neues Arbeitspapier bis 2023 an, Neuer mit seinem Berater Thomas Kroth wollen bis 2025 verlängern. Erste Verhandlungen vor rund zwei Wochen mit Bald-Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Vorstand Oliver Kahn sollen schnell ergebnislos abgebrochen worden sein.

Oliver Kahn

Kann Oliver Kahn Neuer von einer Vertragsverlängerung überzeugen?


Fordert Neuer 20 Millionen Euro im Jahr?


Nach Informationen der Bild sind die Fronten aber nicht nur wegen der Laufzeit verhärtet. Auch das geforderte Jahresgehalt stoße den Bayern sauer auf. Demnach verlange Kroth für seinen Klienten satte 20 Millionen Euro im Jahr!


Der Grund soll im Mannschaftsgefüge liegen. Innerhalb des Teams werde gemunkelt, dass Rekordeinkauf Lucas Hernandez und Barça-Leihgabe Philippe Coutinho mehr als 20 Millionen Euro im Jahr kassieren. Neuer hat wohl das Selbstverständnis, dass er als Kapitän zu den absoluten Topverdienern der Mannschaft zählen sollte.


Kompromissvorschlag der Bayern-Seite


Der FC Bayern soll zuletzt noch einmal auf die Neuer-Seite zugekommen sein und einen Kompromiss vorgeschlagen haben: Ein neues Angebot, ebenfalls bis 2023, aber mit der Option auf eine weitere Saison. Dazu soll ein attraktives Prämienpaket beinhaltet sein. Das soll, je nach Einsätzen, dann entsprechend hoch ausfallen.


Die Neuer-Seite soll aber verhalten reagiert haben. Weiterhin sorgt man sich, dass Alexander Nübel nur nach München gelockt werden konnte, indem man ihm Einsätze in Aussicht gestellt habe. Für Neuer könnte das bedeuten, dass es schwieriger werden könnte, die geforderten Einsätze zur automatischen Vertragsverlängerung und für die Auszahlung der Prämien zu erreichen.​