Auf den Außenbahnen ist Ivan Perisic eine zuverlässige Alternative zum Stammpersonal, der ​FC Bayern will den kroatischen Nationalspieler deshalb langfristig an sich binden, wie Sport Bild meldet. Die festgeschriebene Ablösesumme wolle man allerdings nicht zahlen.


Auf Wunsch von Niko Kovac wechselte Perisic im August nach München. Der 31-Jährige war sich von Beginn an im Klaren darüber, dass dieser Transfer nur zustandekam, weil Leroy Sané nach seinem Kreuzbandriss in Manchester blieb und akzeptierte seine Rolle als Backup für Kingsley Coman und Serge Gnabry anstandslos.


Ein Edeltechniker ist Perisic, der die ​Bundesliga aus seiner Zeit in ​Dortmund (2011-2013) und ​Wolfsburg (2013-2015) kennt, beileibe nicht. Er ist ein Kämpfer, von robuster Statur, stark im Kopfballspiel, und er bringt mit seinen Flanken ein zusätzliches Element in das unter Hansi Flick deutlich kombinationsreichere Spiel des FC Bayern. Seine Leistungen sind ordentlich, neun Torbeteiligungen hat er in 948 Bundesligaminuten, verteilt auf 15 Einsätze, verbuchen können. 

Immer häufiger ist zu hören, dass die Münchner Perisic halten wollen. Inter Mailand dürfte dagegen nichts einzuwenden haben, während den Verhandlungen einigten sich beide Parteien bereits auf eine Kaufoption über 20 Millionen Euro. Diese Summe soll dem deutschen Rekordmeister laut Sport Bild jedoch zu hoch sein. Wie berichtet wird, wolle man über eine niedrigere Summe verhandeln. Anvisiert seien 15 Millionen Euro.