Die Innenverteidigung ist die größte Problemzone des ​FC Arsenal. Im Sommer dürfte sich einiges ändern, vorrangig ranken sich Gerüchte um potenzielle Neuzugänge. Wen könnten die Gunners verpflichten? Und wer muss seinen Platz räumen?


Das aktuelle Gespann besteht aus dem Ex-Dortmunder Sokratis, David Luiz, Rob Holding, Pablo Marí und Skhodran Mustafi. Damit ist Arsenal im direkten Vergleich zur Konkurrenz unterlegen, auch aus der schwachen Innenverteidigung resultiert der neunte Tabellenplatz, auf dem die Mannschaft in der ​Premier League steht. ​


Boateng angeblich kein Thema


Laut dem italienischen Transfer-Experten Nicoló Schira soll ein neuer Innenverteidiger kommen, nicht ausgeschlossen, dass noch ein zweiter Transfer anvisiert wird. Wie im Januar gibt es in diesen Tagen Gerüchte um Jerome Boateng. Laut Sky soll der Klub mit dem Umfeld des 31-Jährigen in Kontakt stehen, Mikel Arteta wolle jedoch einen jüngeren und schnelleren Spieler verpflichten.


Spanisches Duo im Visier


Neben weiteren Spekulationen um Jonathan Tah oder Dayot Upamecano steht auch ein Transfer von Pau Torres im Raum. Der 23-Jährige ist in dieser Saison Stammspieler beim FC Villareal, neben Arsenal sollen ​Manchester City und der ​FC Barcelona interessiert sein. Laut eigenen Angaben lernt Torres seit neustem Englisch, im Februar offenbarte Ex-Gunner Santi Cazorla, dass sich der Klub bei ihm nach seinem Mitspieler erkundigt hat. Sein Vertrag läuft bis 2023, die Ausstiegsklausel soll bei 50 Millionen Euro liegen.

Villarreal CF  v Club Atletico de Madrid  - La Liga

Pau Torres steht angeblich auf dem Zettel einiger Top-Klubs


Auch Unai Nunez soll ein Kandidat sein, wie die baskische Zeitung Deia berichtet. Der 1,86 Meter große Abwehrspieler steht bei Athletic Bilbao unter Vertrag und kann den Klub für 30 Millionen Euro verlassen. Im Winter soll West Ham United an ihm gebaggert haben, laut Deia soll mittlerweile auch Arsenal auf ihn aufmerksam geworden sein. 


Sokratis denkt über Abschied nach


Derweil könnte Sokratis den Klub verlassen. Der Grieche kam vor zwei Jahren für 16 Millionen Euro von Borussia Dortmund, absolvierte in diesem Jahr aber erst drei Premier-League-Spiele. Laut Nicoló Schira denke er wegen der ausbleibenden Spielpraxis über einen Wechsel nach. Sein Vertrag endet 2021, in diesem Sommer besteht die letzte Chance auf eine Ablösesumme. 

Auch hinter Skhodran Mustafi und Pablo Marí stehen Fragezeichen. Genau wie Sokratis besitzt auch Mustafi nur noch einen Vertrag bis 2021. Unter Unai Emery spielte der Weltmeister von 2014 keine Rolle, Arteta gewährte ihm allerdings deutlich mehr Spielpraxis. Marí kam erst im Januar von Flamengo Rio de Janeiro und könnte ​dank einer Kaufoption fest verpflichtet werden. Jedoch bleibt abzuwarten, ob der Trainer weiterhin mit ihm plant.