​Im Zuge der weltweiten Coronakrise haben Schlagwörter wie Solidarität und Gehaltsverzicht überall Hochkonjunktur. Natürlich auch in der Glitzerwelt des Profi-Fußballs. ​Real Madrids deutscher Star ​Toni Kroos hat dazu eine ganz eigene Meinung.


Denn während der große sportliche Rivale der Königlichen, der FC Barcelona, bereits angekündigt hat (neben anderen Klubs in Spanien wie auch in Italien, England oder Deutschland), Gehaltskürzungen vorzunehmen, scheint das bei Real Madrid (noch) kein Thema zu sein. 


Was Kroos gut findet. "Auf das Gehalt zu verzichten, ist wie eine Spende ins Nichts oder an den Verein", konstatiert Kroos im SWR-Podcast "Steil extra!" (via kicker) trocken. Und hat damit - in seinem speziellen Fall - natürlich auch irgendwie recht. Wohl dem, der bei einem Klub angestellt ist, bei dem finanzielle Einschnitte in das Leben seiner Angestellten offenbar überhaupt noch nicht angedacht wurden. Diese seien "hier nicht nötig", so Kroos. 


Kroos will selbst bestimmen, wie er mit seinem Gehalt helfen kann


Vielmehr fände er es besser, "schon das volle Gehalt zu bekommen, aber dann mit dem Gehalt vernünftige Sachen zu machen und links und rechts zu helfen. Es gibt viele Stellen, wo es nötig ist."


Dem ist prinzipiell nichts entgegenzuhalten - wenn denn den Ankündigungen auch entsprechende Taten folgen. Zum Beispiel anhand seiner Toni-Kroos-Stiftung.