​Auch im fortgeschrittenen Alter von 35 Jahren zählt Thiago Silva noch immer zu den besseren Verteidigern in Europas Topligen. Paris Saint-Germain zögert dennoch mit einer Vertragsverlängerung - Silvas Ex-Klub macht sich Hoffnungen auf eine Rückkehr.


Im Sommer 2012 verkaufte der AC Mailand zwei Stars im Doppelpack an das neureiche Paris Saint-Germain: Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva wurden von den Rossoneri für insgesamt 40 Millionen Euro verscherbelt - obwohl das Duo laut eigenen Aussagen gar nicht weg wollte. 


Aus finanzieller Sicht waren die beiden Verkäufe für ​Milan allerdings überlebensnotwendig, weil Silvio Berlusconi zu der Zeit einen Spaßkurs verordnete. Aus sportlicher Sicht, da sind sich alle Milan-Fans heute einig, waren die Transfers dagegen der Anfang vom Ende. Ohne Zlatan und Silva verloren die Rossoneri den Anschluss an die Spitze - erst in Europa, dann auch noch in Italien.

Thiago Silva

Bei Milan reifte Thiago Silva zum Star



Der Schwede ist mittlerweile wieder nach Mailand zurückgekehrt, wo er auch mit 38 Jahren noch einen sportlichen Mehrwert für den Verein bietet. Und Silva könnte ihm im Sommer folgen, denn schon seit längerem wird spekuliert, dass Milan den Verteidiger zurückholen will.


Da PSG nach wie vor zögert, den auslaufenden Vertrag des Brasilianers zu verlängern, wittern die Italiener natürlich ihre Chance. Zwar wollen die Mailänder verstärkt auf junge und entwicklungsfähige Spieler setzen, doch besonders in der Hinrunde der aktuellen Saison hat man gemerkt, dass es so ganze ohne erfahrene Leader dann doch nicht geht.


Im Gespräch mit MilanNews will Silvas Berater eine Rückkehr zum AC Milan jedenfalls nicht ausschließen: "Im Fußball ist alles möglich, aber wir müssen nun erstmal warten, was nach der Corona-Krise passiert. Silva hat eine große Bewunderung für Milan, seine Zeit dort hat seine Karriere geprägt. Er weiß, wie sehr ihn die Fans verehren."