Ein Abschied im Sommer galt über die letzten Monate als nahezu beschlossene Realität, doch die Hoffnungen auf einen Verbleib von Filip Kostic bei ​Eintracht Frankfurt wachsen wieder.


In Frankfurt ist Filip Kostic regelrecht aufgeblüht. Der Serbe, der sich zuvor beim ​Hamburger SV nie wirklich durchsetzen und seine Qualitäten zeigen konnte, ist zum vermutlich wichtigsten Spieler auf dem Platz geworden. Der Linksaußen hatte bereits hoch dotierte Angebote, etwa von Inter Mailand im vergangenen Sommer, als der italienische Erstligist etwa 40 Millionen Euro geboten haben soll.


Coronavirus bringt finanzielle Schwierigkeiten: Inter Mailand könnte von Kostic absehen


Dass Kostic am Ende dieser Saison den Verein verlässt, hat man bislang als wohl unvermeidliche Entwicklung angesehen. Durch die Corona-Krise sind allerdings etliche Vereine zum Sparen angehalten. Kaum ein Klub wird im Sommer eine sehr hohe Ablösesumme zahlen oder Ausstiegsklausel aktivieren wollen oder gar können, sodass man sich bei der SGE die Hoffnung macht, dass dies für ein weiteres Kostic-Jahr in Frankfurt sprechen wird.


Wie die Sportbild berichtet, soll Inter Mailand weiterhin Interesse am 27-Jährigen haben, auch wenn er bei Trainer Antonio Conte nicht ganz oben auf der Prioritätenliste steht. Nun scheint es äußerst fraglich zu sein, ob sie erneut 40 Millionen Euro bieten werden, um sich die Dienste Kostics zu sichern. Zum einen aufgrund der finanziellen Situation, die für zahlreiche Vereine sehr gefährlich werden wird, und zum anderen aufgrund des offenbar leicht abgeflauten Interesses. So steigen die Chancen auf ein weiteres Jahr in Frankfurt, sodass Kostic erst im Sommer 2021 zu einem größeren Verein - für eine ordentliche Summe - wechseln könnte.

Filip Kostic


Bei der Eintracht würde man das sicherlich nicht ablehnen. Der Flügelspieler hat ohnehin einen bis 2023 gültigen Vertrag. In der aktuellen Saison hat er in 40 Pflichtspielen zwölf Tore und 15 Vorlagen erzielen können, und schon in der Vorsaison war er mit zehn Treffern und 13 Assists ein enorm wichtiger Stammspieler. Dass die ​Kaderplanungen nun "für die Tonne" seien, hatte Sportvorstand Fredi Bobic bereits erklärt - möglich also, dass das den positiven Fall eines Kostic-Verbleibs miteinbeziehen kann.


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