​Beim letzten spanischen Clásico zwischen ​Real Madrid und dem FC Barcelona Anfang März befand sich auch ​Cristiano Ronaldo unter den 80.000 Zuschauern im Estadio Santiago Bernabéu. Dies gab Anlass zu einigen Spekulationen über seine mögliche  Rückkehr in die spanische Hauptstadt. Doch an diesen ist absolut nichts dran.


Vielmehr war der Besuch an seiner alten Wirkungsstätte ein Zeichen des Portugiesen an seine ehemalige Mannschaft. 


Ronaldo söhnt sich mit den ehemaligen Mannschaftskollegen aus


Der war nämlich zuvor sauer aufgestoßen, dass ihr ehemaliger Kollege nicht an der Preisverleihung für den besten Spieler der WM 2018 (Luka Modric) teilgenommen hatte. Mit seinem Anruf bei Real-Präsident Florentino Pérez und der damit verbundenen Bitte, beim diesjährigen Hit zwischen den beiden spanischen Erzrivalen vor Ort dabei sein zu dürfen, wollte Cristiano Ronaldo einfach nur das etwas zerrüttete Verhältnis zu seinen früheren Teamkollegen kitten. Dies soll ihm mit dieser Geste auch gelungen sein. 


An eine Rückkehr des Spielers jedoch an den Ort, an dem er seine größten sportlichen Erfolge feiern konnte, dachte (und denkt) in Madrid niemand ernsthaft. 


Rückkehr zu Real Madrid von keiner Partei angedacht


Wie die Marca erklärt, sei man bei den Königlichen mehr als zufrieden, für den portugiesischen Superstar vor zwei Jahren noch einmal 112 Millionen Euro eingenommen zu haben. Man halte den Verkauf des Spielers an die Alte Dame Juventus somit für ein gutes Geschäft. Denn - die 31 Millionen Euro, die der fünffache Weltfußballer nun in Turin jährlich verdient, wären für die Madrider Verantwortlichen schwer darstellbar gewesen. Schließlich war CR7 bei seinem Weggang aus Madrid schon 33 Jahre alt. 


Alles gut also. In Turin liegen ihm die Tifosi zu Füßen, Alter hin oder her. Zudem kann der Portugiese mit seiner jetzigen Mannschaft die gleichen sportlichen Ziele ins Visier nehmen wie vorher in Madrid - und mit seiner spanischen Ex hat er sich nun auch endlich ausgesöhnt.