​Die aktuelle Spielzeit verläuft aus Sicht von Lasse Sobiech äußerst unglücklich. In der Hinrunde beim 1. FC Köln ohne Chance, fand er zur Rückrunde sein Glück in Belgien, das jedoch nicht lang währte. Wie geht es für den Innenverteidiger weiter?


In der Hinrunde der aktuellen Spielzeit kam Sobiech für den ​1. FC Köln auf lediglich einen einzigen Einsatz, was seinen Ansprüchen natürlich nicht ansatzweise gerecht wurde. Also entschieden sich die beiden Parteien im Winter, vorerst getrennte Wege zu gehen. 


Der 29-Jährige wurde nach Belgien zu Royal Excel Mouscron ausgeliehen, wo er fortan in jedem Spiel über die vollen 90 Minuten auf dem Platz stand. Sogar ein Treffer gelang dem Verteidiger in sechs Partien.

SOCCER JPL D25 RE MOUSCRON VS KV OOSTENDE

In Belgien trumpfte Sobiech auf



Doch die Corona-Krise beendete Sobiechs Hochphase jäh. Denn in Belgien wurde die Saison nicht nur unter-, ​sondern vollständig abgebrochen. Für die Kölner Leihgabe ist die Spielzeit somit vorzeitig beendet. "Ich bin dennoch froh, dass ich für diesen Verein spielen konnte", erklärt Sobiech im Gespräch mit der Hamburger Morgenpost. "Es war herrlich, sofort wieder auf dem Platz zu stehen, wie bei St. Pauli voranzugehen, eine Mannschaft zu führen."


A propos ​St. Pauli: Sein Ex-Klub, für den Sobiech bereits zwischen 2014 und 2018 aufgelaufen war, könnte der nächste Arbeitgeber für den Verteidiger, der beim Effzeh keine Perspektive besitzt, werden. Laut Infos der MoPo habe es bereits im vergangenen Winter "lockere Gespräche" gegeben - schlussendlich kam ein Transfer damals nicht zustande, weil die Hamburger ein Überangebot auf Sobiechs Position hatten. Das dürfte sich zur neuen Saison aber ändern, da die Leihspieler James Lawrence und Leo Östigard vermutlich wieder gehen werden.


Was Sobiech von einer Rückkehr auf den Kiez halten würde? "Hamburg ist meine zweite Heimat geworden. Zu St. Pauli würde ich immer zurückkehren, wenn der Verein mich will und braucht."