​329 Spiele bestritt der Brasilianer Willian für den ​FC Chelsea aus der englischen ​Premier League, doch viele werden nicht mehr hinzukommen. Je nachdem, ob oder wann die Saison fortgesetzt wird, könnte er in der Partie gegen den FC Everton (4:0, ein Tor, eine Vorlage) am 29. Spieltag der Saison sogar seine letzte Vorstellung für die "Blues" gegeben haben.  


Gegenüber der brasilianischen Expediente Futebol äußerte sich Willian nun zu seinem im Sommer auslaufenden Vertrag - er wird den Verein mit ziemlicher Sicherheit verlassen.


Chelsea bietet zwei Jahre - Willian will drei


"Ich denke, eine Verlängerung wird sehr schwierig, da Chelsea mir zwei weitere Jahre angeboten hatte, ich aber nach drei Jahren gefragt habe. Dann sind die Verhandlungen​ gestoppt worden und seitdem haben wir nicht mehr gesprochen", sagt Willian und gibt dennoch an, Chelsea immer im Herzen tragen zu wollen.

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Verabschiedet sich im Guten - Willian


"Ich habe hier eine wirklich schöne Geschichte geschrieben und ein ganz besonderes Verhältnis zu den Fans und den hier arbeitenden Menschen. Ich habe mich sehr mit dem Klub identifiziert", lässt er die Anhänger und Kollegen wissen.

Juve als Ziel?

Wohin es Willian verschlägt, sei noch unklar, da es "momentan keine Angebote" gäbe. Angesprochen auf seinen ehemaligen Coach Maurizio Sarri, der aktuell an der Seitenlinie von ​Juventus Turin verantwortlich ist, gab sich Willian jedoch sehr fasziniert. "Sarri ist ein toller Coach. Er hat eine besondere Taktik und bevorzugt ein schönes Spiel - mit dem Ball", lässt er eine kleine Spitze auf die Kontertaktik unter Frank Lampard los. 

Maurizio Sarri

Steht bei Willian hoch im Kurs - Maurizio Sarri


Eigentlich würde Willian gerne in der Premier League bleiben und dort einen neuen Klub finden, doch wolle er nichts ausschließen. 


"Mein Wunsch ist es, in England zu bleiben. Es gibt einige Interessenten und ich bin aufgrund der Ablösefreiheit in einer guten Verhandlungsposition. Ich will aber auch andere Ligen nicht ausschließen. Ich spiele jetzt erst einmal die Saison zu Ende und dann sehen wir weiter", sagt der 31-Jährige und lässt damit Spekulationen um seinen neuen Arbeitgeber weiter wachsen.