​Die ausfallenden Zuschauereinnahmen und TV-Gelder aufgrund der Corona-Pause treffen vor allem die kleineren Profi-Klubs aus der ​Bundesliga und dem deutschen Unterhaus. Nach Angaben des kicker sind einige Teams aus der ​2. Bundesliga in ihrer Existenz bedroht - sieben davon könnten bereits in wenigen Wochen Insolvenz anmelden. Unter diesen sieben Vereinen befindet sich laut der WAZ auch der ​VfL Bochum - dessen Geschäftsführer beruhigte die Anhänger und Mitarbeiter jedoch umgehend. 


Der VfL Bochum soll laut seines Geschäftsführers Ilja Kaenzig nur im absoluten Worst-Case von einer bereits im Mai eintretenden Insolvenz betroffen sein. "Die Insolvenz wäre ein Szenario, wenn keine der Maßnahmen von Vereins- oder Ligaseite greifen würde, quasi ein Worst-Worst-Case-Szenario", sagte Kaenzig gegenüber der WAZ.


Niedriger siebenstelliger Betrag offen


Kaenzig bezieht sich dabei auf den Gehaltsverzicht von Geschäftsführung und Profis (15 Prozent weniger Gehalt bis Ende Juni), sowie die momentan auf Kurzarbeit umgestellten Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Beide Maßnahmen würden bereits greifen und daher sei die Solvenz des VfL vorerst sichergestellt.

VfL Bochum 1848 v FC Ingolstadt 04 - Second Bundesliga

Vorerst scheint ihr Verein nicht existenzbedroht - Fans des VfL Bochum



Dennoch sollen die Bochumer noch einen niedrigen siebenstelligen Betrag auftreiben müssen, um die Auswirkungen der Corona-Krise kompensieren zu können. Die Konsolidierung des Vereins in den letzten Jahren soll zwar gut verlaufen sein, doch war es dem VfL aufgrund der Einsparungen wohl nicht möglich, in dieser Zeit nennenswerte Rücklagen zu erwirtschaften.