Droht beim FC Bayern neuer Ärger? Offenbar gibt es beim Rekordmeister das Problem, dass die Bayern-Profis das falsche Auto nutzen - die Bosse kündigten Mega-Strafen an.


Erst vor wenigen Tagen gab es beim ​FC Bayern Aufruhr um Jerome Boateng. Der Innenverteidiger ​wurde vom FC Bayern zu einer Geldstrafe verdonnert, weil er die Stadt München während der Corona-Krise unerlaubt - und gegen die aktuellen Richtlinien des Rekordmeisters - verlassen hatte, um seinen kranken Sohn in Leipzig zu besuchen. Dass er auf der Rückfahrt auch noch einen Unfall baute, verschlechterte das Bild natürlich.


Und hier liegt der Knackpunkt: Laut Informationen der Bild kassierte Boateng nicht allein für seinen unerlaubten Ausflug die Geldstrafe. Den Bayern-Bossen stieß auch sauer auf, dass er mit dem falschen Auto unterwegs war. Anstatt seinen Dienstwagen von Bayern-Sponsor Audi zu nutzen, fuhr Boateng im Mercedes-Sportwagen durch die Gegend. 


FC Bayern droht Profis mit Geldstrafe


Das Boulevardblatt berichtet, dass es erst im Januar eine knallharte Ansage von Hasan Salihamidzic gab. Dort erklärte Brazzo dem Team, dass im Arbeitsalltag nur "Autos von Anteilseigner Audi und der VW-Gruppe erlaubt" seien - sollte jemand mit einer anderen Automarke vorfahren, drohe eine hohe Geldstrafe. Laut Bild würden in dem Fall 50.000 Euro fällig! 

Audi X FC Bayern

Beim FC Bayern besteht man auf Audi-Autos



Abgerundet wurde Brazzos damalige Rede mit den Worten: "Liebe Grüße von Kalle!" Karl-Heinz Rummenigge will das Verbot ausdrücklich durchgesetzt sehen, schließlich wurde der Sponsorenvertrag mit Audi erst vor wenigen Monaten (und nach langem Poker mit BMW) inkl. satter Extra-Kohle verlängert.


Auffällig: Obwohl in den vergangenen Woche mehrere Profis das Verbot ignorierten und mit falschen Autos zur Säbener Straße kamen (Niklas Süle im Ferrari, Philippe Coutinho und Thiago im Mercedes), wurde trotz Brazzos Warnung bislang noch keine Strafe ausgesprochen. Doch das könnte sich mit dem Boateng-Vorfall geändert haben!