Im vergangenen Sommer war der mögliche Wechsel von Timo Werner zum ​FC Bayern ein großes Thema, bis das Interesse aus Münchenabflaute und der Stürmer bei ​RB Leipzig verlängerte. Nun könnte das Thema jedoch wieder aufkochen - unter bestimmten Voraussetzungen.


Das große Pokern um Leroy Sané überschattete im letzten Transfersommer jedes andere Thema beim FC Bayern. Lange hatte man auf die Verpflichtung des jungen Flügelspielers gehofft, ehe sie durch den Kreuzbandriss vorerst zunichte gemacht wurde und ​nun mehr denn je zu scheitern droht. Ein indirektes Opfer dessen: Timo Werner, der eigentlich nach München wechseln wollte, dann aber links liegen gelassen wurde.


Bayern-Transfer für Werner noch nicht vom Tisch - Ablöse nun doppelt so hoch


Werner soll bereit gewesen sein für diesen Wechsel zum deutschen Rekordmeister, der ihn dank einer Klausel für etwa 25 bis 30 Millionen Euro hätte verpflichten können. Statt diesen Wechsel zu forcieren, fokussierte sich der FC Bayern aber vollends auf Sané, der noch immer das Wappen von ​Manchester City auf der Brust trägt. 


Werner, der laut FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic aufgrund der fehlenden Räume im Münchener Offensivspiel nicht wirklich zum FC Bayern passen soll, könnte nun erneut ins Visier geraten. Nachdem sich der 24-Jährige nicht länger als zweite Wahl fühlen wollte, verlängerte er seinen Vertrag in Leipzig bis 2023 - einen Abschied nach der Saison schließt das jedoch nicht aus.


Sport1 berichtet - ähnlich wie der kicker-, dass dieser Transfer weiterhin möglich und nicht ausgeschlossen ist. Die Voraussetzung dafür wäre es allerdings, dass Werner die volle Rückendeckung der Vereinsverantwortlichen der Bayern bekommt. Die öffentlichen Aussagen von Salihamidzic haben ihn etwas gekränkt, heißt es. Es bräuchte also ein klares Bekenntnis aus München.

Timo Werner

21 Tore und sieben Vorlagen in 25 Liga-Einsätzen: Timo Werner durfte in dieser Saison schon häufig jubeln



Von Trainer Hansi Flick dürfte Werner dieses bekommen. Dass er die Qualitäten und Fähigkeiten des Angreifers schätzt, ist mittlerweile bekannt. Im Gegensatz zu Ex-Coach Niko Kovac wäre er bereits im letzten Jahr ein Befürworter dieser Personalie gewesen, ehe diese dann ad acta gelegt wurde. Flick wäre demnach ein klarer Vorteil für den pfeilschnellen Nationalspieler.


Eine (konkrete) Anfrage soll Werner laut Sport1-Informationen jedoch noch nicht vorliegen, weder von den Bayern, noch aus ​Liverpool. Auch die Reds werden immer wieder mit ihm ihn Verbindung gebracht, doch ist es fraglich, welchen Platz er zwischen Spielern wie Sadio Mane, Mo Salah und Roberto Firminho einnehmen würde.


Klar ist jedoch: Werner hat eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro in seinem neuen Vertrag. Diese Summe müsste man zahlen, um die Klausel aktivieren und ihn nach München lotsen zu können - und damit doppelt so viel, wie man im letzten Sommer hätte auf den Tisch legen müssen.