Platzt der Transfer von Thomas Meunier zum BVB doch noch? Obwohl mehrere Medien sicher sind, dass der Rechtsverteidiger zur kommenden Saison ablösefrei nach Dortmund wechseln wird, dementiert der Spieler eine angebliche Einigung mit den Schwarz-Gelben höchstselbst.


Da Achraf Hakimi nach seinem Leihende im Sommer sehr wahrscheinlich zu ​Real Madrid zurückkehren wird, haben sich die ​Dortmunder seit mehreren Wochen auf die Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger gemacht. Laut übereinstimmenden Medien ist die Wahl auf Thomas Meunier gefallen, dessen Vertrag bei Paris SG zum 30. Juni ausläuft.


Erst unlängst bekräftigte die Bild, dass Meuniers Unterschrift beim BVB nur Formsache sei - trotz der Corona-Krise. Laut ESPN locken die Dortmunder mit einem Gesamtpaket, ​das 50 Millionen Euro schwer ist.


Meunier über BVB-Gerüchte: "Hauptziel, in Paris zu bleiben"


Doch der 28-jährige Belgier scheint das ein wenig anders zu sehen, denn im Gespräch mit dem Radiosender RTBF (via ​transfermarkt.de) unterstrich Meunier, dass er gerne bei PSG bleiben würde: "Ich verstehe nicht alles von dem, was über mich in den sozialen Netzwerken in Bezug auf Dortmund kursiert: Ich habe so viele Artikel gesehen, die mich mit Tottenham oder Inter in Verbindung bringen … Ich verstehe diesen Wahnsinn nicht. Mein Hauptziel ist immer noch, in Paris zu bleiben, aber im Moment ist es ziemlich ruhig."

Axel Witsel,Thomas Meunier

Wechselt Meunier doch nicht zum BVB und seinem Landsmann Axel Witsel?



Ob Meuniers Zukunft tatsächlich so offen ist, wie er vorgibt, oder ob er sich nach der reichlichen Kritik der PSG-Fans ein wenig aus der Schusslinie nehmen will, ist natürlich nicht bekannt. Sollte sein Transfer zum BVB am Ende platzen, wäre es nach den Meldungen der vergangenen Wochen eine faustdicke Überraschung.


Der 28-Jährige ist sich aber bewusst, dass er durchaus für einige Vereine interessant ist: "Ein ablösefreier Nationalspieler, der für das Team spielt, das in der FIFA-Weltrangliste auf Platz eins steht, und 28 Jahre alt ist, kann keine schlechte Verpflichtung sein. Die Klubs haben nicht viel an Investitionen zu verlieren, und ich denke, sie wissen das. Sie haben alles zu gewinnen."