Am heutigen Mittwoch lädt die UEFA zu einer Videokonferenz mit allen Generalsekretären der 55 Mitgliedsverbände. Dabei soll unter anderem geklärt werden, wie es in Europa nach dem Ende der Corona-Krise weiter gehen wird.


Nur wenig scheint aktuell so ungewiss, wie die Zukunft des europäischen Sports. Allen voran der Fußball muss sich in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin viele Fragen stellen. Abhilfe will nun die UEFA leisten, die am Mittwochmittag zu einer großen Konferenz einlädt. 


Geplant ist, dass die zwei eingerichteten Arbeitsgruppen zur Lösungsfindung während der Krise ihre Ergebnisse vorstellen. Primär geht es darum zu besprechen, wie der europäische Fußball bei der Wiederaufnahme der Spielbetriebe aussehen wird. Wie der Sportbuzzer berichtet, sind noch keine offiziellen Ergebnisse zu erwarten.


UEFA will den Rahmen stecken


Konkrete Zeitabläufe oder Terminpläne für die noch ausstehenden Veranstaltungen sind utopisch. Schon eher sollen Szenarien erstellt werden, die für die jeweiligen Fälle ziehen werden. Im Bezug auf die Champions- und Europa League​ sind ​Finalrunden im August angepeilt. Doch selbst Miniturniere könnten zum Thema werden.


Alle Maßnahmen werden aber die kommende Saison beeinflussen. Dem europäischen Dachverband geht es darum, auch diese Auswirkungen zu berücksichtigen und am Ende zur bestmöglichen Entscheidung zu kommen. Dabei helfen sollen die einzelnen Verbände, die jeweils selbst existenziell von den europäischen Wettbewerben abhängen. 

Robert Lewandowski

Wie geht es unter anderem für die Bayern in der Champions League weiter?


Auch die Nationalmannschaften sollen erneut thematisiert werden. Die Verschiebung der Europameisterschaft ist bereits offiziell. Doch weitere Fragen zu den Play-offs, Vorbereitungsspielen und der anstehenden Nations League müssen geklärt werden. All dies muss weiterhin abgewogen und im Gesamtkonzept beachtet werden. Ansonsten droht der UEFA im Sommer die Decke auf den Kopf zu fallen.


Undurchsichtige Transfersituation soll geklärt werden


Ein weiterer angekündigter Gesprächspunkt für die Konferenz ist die Vertragssituation der vielen Spieler oder Betreuer. Das Transfersystem wird in diesem Jahr einem absoluten Härtetest unterzogen und sich weitreichend verändern. Noch ist nicht klar, wie die Zukunft von bald vertragslosen Spielern aussehen wird, oder wie bereits verhandelte Transfers ablaufen.


Dazu will der Dachverband ebenfalls die Meinung von allen Mitgliedern einholen und ein eigenes Konzept vorschlagen. Es gibt also viel zu tun, doch nur unter der Berücksichtigung aller Aspekte kann aus der Krise neue Kraft geschöpft werden. Auf dem Weg zu einem Normalzustand wird die Konferenz allerdings nur den ersten Stein legen.