​Bislang war das Training auf dem Platz für die Mannschaften in Nordrhein-Westfalen von der Landesregierung untersagt worden. Unter bestimmten Voraussetzung soll das nun wieder möglich sein. Und das hat spezielle Gründe.


Profi-Fußballer dürfen im Gegensatz zu Hobbysportlern wieder trainieren, bestätigte Dortmunds Ordnungsdezernent Norbert Dahmen gegenüber dem WDR. Der Grund für die Ausnahmeregelung liegt für den CDU-Politiker auf der Hand: "Wenn Marco Reus, Axel Witsel oder Roman Bürki durch Dortmund joggen, erregt das zu große Aufmerksamkeit. Das Gesundheitsministerium hat in einem Schreiben klargestellt, dass Profisportler einen Beruf haben und dass sie in ihrer Berufsausübung nicht beschränkt werden dürfen."


Training nur zu zweit und unter Sicherheitsauflagen


Das Ganze soll aber nur unter bestimmten Richtlinien stattfinden dürfen. Abstände müssen eingehalten werden und man darf nur in Zweiergruppen trainieren - so wie es der ​BVB bereits am Sonntag durchgeführt hatte. Die neue Regelung gilt auch für Leistungssportler in den Olympia-Stützpunkten des Landes.


Für die ​Bundesliga-Klubs heißt es aber zunächst noch abwarten bis zum 5. April. ​Auf der DFL-Videokonferenz am Montag wurde zwischen allen 36 Klub-Vertretern vereinbart, dass bis dahin nur individuelles Training durchgeführt werden soll, um so auch für Chancengleichheit und ein einheitliches Auftreten zu sorgen.