​​Eintracht Frankfurt hat einen lukrativen Deal abgeschlossen: Das Stadion der SGE wird ab der kommenden Saison nicht mehr Commerzbank Arena heißen, sondern in Deutsche Bank Park umbenannt.


Gerade in der aktuellen Corona-Krise enorm wichtige Einnahmen für die Eintracht. Statt bislang jährlich 3,5 Millionen Euro, von denen lediglich eine Million auf das SGE-Konto flossen (der Rest ging an die Stadt als Betreiber), wird die Eintracht künftig deutlich über fünf Millionen Euro im Jahr kassieren. Diese Summe wird dann auch gänzlich an die SGE gehen, die ab Sommer auch der Betreiber des Stadions ist.


Finanzieller Quantensprung für die Eintracht


Der Vertrag mit der Deutschen Bank ist bis 2027 angelegt. Über die kommenden sieben Jahre kassiert der Klub laut Bild-Informationen rund 38 Millionen Euro. Der kicker bestätigt diese Angaben und schreibt von einer Option zur Verlängerung des Vertrages. Offiziell heißt es bislang nur, dass die Premium-Partnerschaft "vertieft und ausgebaut" werde. Es gehe dabei "nicht nur um Sport-Sponsoring und Namensrechte, sondern auch darum, gemeinsam neue digitale Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln, die weit über das heutige Stadionerlebnis hinaus im Alltag der Menschen eine Rolle spielen". Aufgrund der aktuellen Krise wolle man "gemeinsam zu einem späteren Zeitpunkt umfassender über die Eckpfeiler der Partnerschaft und das Konzept des Deutsche Bank Parks informieren".


Gelände um das Stadion soll zur Anlaufstelle werden


Der Deal soll nicht nur das Stadion betreffen: Der neue Namens-Sponsor hat sich die Rechte für das gesamte Gelände rund um die Arena gesichert. Dazu gehören das neue Profi-Camp, die neue Geschäftsstelle und alle umliegenden Sportstätten.


Das Gelände soll künftig ein neuer Anziehungspunkt für die Menschen in Frankfurt werden - auch ohne Spiele der Eintracht. In Anlehnung an den ehemaligen Sportpark Frankfurt ist nun auch der neue Name 'Deutsche Bank Park' entstanden.