Im vergangenen Transfer-Sommer wurde sehr viel über Philippe Coutinho geredet, dessen Leihe der ​FC Barcelona in den letzten Wochen ermöglicht hatte. Bevor er jedoch zum ​FC Bayern ging, war auch Tottenham Hotspur ein heißer Kandidat - offenbar wollte man sogar Ernst machen.


Dass Philippe Coutinho über ein außergewöhnliches Talent verfügt, ist wohl unbestritten. Auch wenn der Brasilianer in seiner Leihsaison beim FC Bayern noch nicht konstant auf seinem höchsten Level spielen konnte, so bleibt er doch ohne Frage einer der großen Spieler, die in Europa aktiv sind. Wie es aussieht, hätte der Brasilianer aber genauso gut in die ​Premier League zurückkehren können.


Pochettino blockierte Coutinho-Leihe zu Tottenham: FC Bayern als zweite Wahl


Wie der britische Mirror exklusiv berichtet, sei Tottenham Hotspur über einen gewissen Zeitraum sogar ein sehr heißer Kandidat im Rennen um die Coutinho-Leihe gewesen. Nachdem der heute 27-Jährige beim ​FC Liverpool überzeugen konnte und anschließend für satte 145 Millionen Euro zum FC Barcelona wechselte, landete er bei den Katalanen nach und nach mehr auf dem Abstellgleis. Die Spurs waren demnach entschlossen, ihm die Rückkehr in den englischen Fußball zu ermöglichen. Daniel Levy, Vorstandsvorsitzender des Vereins, soll bereit gewesen sein, einen "sehr großzügigen Deal" vorzubringen. 

Philippe Coutinho


Ohne das finale Veto vom damaligen Spurs-Trainer Mauricio Pochettino gewesen, wäre der FC Bayern wohl leer ausgegangen. Der Coach sei laut Mirror speziell daran interessiert gewesen, seine Arbeit mit vorrangig jungen Spielern fortzuführen, sich diesen Arbeitsstil beizubehalten und seinen Ruf, ohne die ganz großen Namen erfolgreich zu sein, zu wahren. Dementsprechend wurde der derzeit Tabellenachte der Premier League nicht endgültig aktiv. 


Coutinho wechselte leihweise nach München, wo man über die theoretische - wenn auch derzeit unwahrscheinliche - Option verfügt, den Offensivspieler im Sommer fest zu verpflichten. Die in manchen spanischen Medien verbreitete Story, dass der brasilianische Nationalspieler über die verpasste Möglichkeit seitens Levy wütend sein soll, stellte sein Berater gegenüber den Mirror klar: "Philippe Coutinho hat keinen persönlichen Ärger mit Daniel Levy und gegenteilige Behauptungen sind total falsch. Der Deal ist nicht am finanziellen Rahmen gescheitert."