Trotz der bevorstehenden Sperre im Europapokal schien Kevin de Bruyne einer der Spieler zu sein, der ​Manchester City die Treue hält. Nun aber könnte es zu einem Umdenken gekommen sein.​


Dei zweijährige Sperre im Europapokal könnte für Manchester City zumindest kurzfristig zur Katastrophe werden, bei ausbleibender Champions League wird der ein oder andere Star nicht mehr zu halten sein. Die Sperre ist noch nicht rechtskräftig, City hat Einspruch eingelegt, doch natürlich ranken sich schon jetzt viele Gerüchte um die Spieler der Citizens.


​Kevin de Bruyne beispielsweise zeigte sich nach Bekanntwerden der Sperre gelassen. "Am Ende ändert sich für uns nicht wirklich etwas. Wir spielen einfach die Spiele, die wir haben", verkündete der Belgier. Ein Verbleib bei City schien also alles andere als ausgeschlossen - jetzt aber könnte es zu einem Umdenken gekommen sein. 



Wie die Sport Bild mit Berufung auf das belgische Magazin Sport/Foot berichtet, möchte de Bruyne sehr wohl zu einem anderen Klub wechseln - nämlich zu ​Real Madrid. Vor allem das Umfeld des Mittelfeldspielers zweifle demnach an einem Verbleib de Bruynes bei Manchester City.


Hoher Marktwert und lange Vertragslaufzeit


Komplett unwahrscheinlich ist das definitiv nicht. Real Madrid wird im Sommer auf dem Transfermarkt wahrscheinlich sehr aktiv sein und den Kader umbauen, ein Spieler wie de Bruyne würde den Königlichen gut zu Gesicht stehen. Zudem ist der Belgier 28 Jahre alt und hat nicht mehr allzu viele Chancen, einmal den Titel in der Champions League zu gewinnen - zwei Jahre ohne Königsklasse könnten da fatale Folgen haben.


Allerdings müsste Real wohl auch sehr viel Geld auf den Tisch legen. De Bruynes Marktwert liegt laut transfermarkt.de derzeit bei 150 Millionen Euro, sein Vertrag in Manchester läuft noch bis 2023. "Nur" eine Sperre im Europapokal wird den Marktwert wohl nicht wesentlich drücken. In der aktuellen Spielzeit erzielte de Bruyne in 35 Einsätzen neun Tore und bereitete 20 vor.