​Beim ​FC Bayern München hinterlässt die Corona-Krise einige Spuren. Wie der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge bestätigte, müssen alle Transfers und Verhandlungen vorerst zurückgestellt werden.


Auch der Rekordmeister muss sich an die neue Lage gewöhnen. Aktuell sind es nicht die ​Champions-League-Auftritte oder Millionen-Transfers, die ganz oben auf der Agenda stehen. Vorerst geht es darum, die Krise so gut wie möglich zu bewältigen. Dazu gehört auch, dass die Vorbereitungen für den Transfersommer auf Eis gelegt werden.


Karl-Heinz Rummenigge erklärte die zwangsläufige Maßnahme. "Keiner weiß heute genau, wie sich die Corona-Krise in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter auf den Fußball auswirken wird. Daher haben wir das Thema Neuzugänge erst einmal auf "Hold“ gestellt", so der 64-Jährige im Münchner Merkur und der tz.


FC Bayern: Einzig Vertragsgespräche laufen noch


Nach neuen Spielern erkundigt sich der Rekordmeister​ demnach nicht. Das hat vor allem mit der gegenwärtigen Situation zu tun, die zur Ungewissheit bei vielen Klubs führt. Demnach müssten die Auswirkungen der Pandemie "von allen Vereinen in ganz Europa neu überprüft werden".

Manuel Neuer

Die verbleibenden Vertragsgespräche mit Manuel Neuer und Co. machen derzeit die gesamte Kaderplanung aus



Die Hoffnung ruht auf einer baldigen Rückkehr zu normalen Umständen. Einige Vertragsgespräche müssen die Bayern dennoch führen. Derzeit stehen acht Profis im Kader, deren Arbeitspapier im Sommer 2021 endet. Vor allem bei den Stars um Manuel Neuer, Thiago, Thomas Müller, Javi Martínez und Jérôme Boateng soll bald Klarheit herrschen.


David Alaba zählt ebenfalls zu den betroffenen Spielern. Um ihn ​ranken sich derzeit einige Gerüchte, was seine Zukunft ab dem Saisonende betrifft. Doch die Münchner haben klar gemacht, welche Prioritäten gerade an erster Stelle stehen. Die Verantwortlichen müssen den Verein auf weitere Wochen ohne Fußball vorbereiten.