​Nachdem der spanische Radiosender Cadena Ser laut transfermarkt.de bereits den feststehenden Abgang des Spaniers Pedro vom ​FC Chelsea vermeldete und dabei sogar Zitate des Stürmers verwendete, meldet sich der 32-Jährige nun persönlich zu Wort. Ein Abgang sei überhaupt noch nicht sicher, stattdessen wünscht sich Pedro einen Verbleib.


In der laufenden Saison bestritt Pedro Eliezer Rodríguez Ledesma, kurz Pedro, lediglich neun Spiele in der ​Premier League für den FC Chelsea. Verschiedene Verletzungen, sowie starke und vor allem jüngere Konkurrenz ließen den 65-fachen spanischen Nationalspieler meist auf der Bank, der Tribüne oder vor dem Fernseher sitzen.


Sein Vertrag läuft im Sommer aus und eine Verlängerung scheint unwahrscheinlich. Dennoch vermeldete der spanische Radiosender Cadena Ser den Abgang Pedros schlicht voreilig. Denn der Rechtsaußen stellte nun auf der offiziellen Homepage der Blues klar, dass es noch gar keine Gespräche mit dem Londoner Klub gab.


"Mein Wunsch ist, hierbleiben zu können!"


"Ich habe mit dem Klub noch nicht gesprochen, ob er verlängert wird, oder ob ich weitermache", schildert Pedro den tatsächlichen Stand der Verhandlungen und widerspricht damit dem Radiosender. Er sei "falsch zitiert worden" und habe "bei keinem anderen Klub unterschrieben. Ich gehöre Chelsea. Ich habe einen Vertrag. Mein Wunsch ist, hierbleiben zu können, aber wir wissen noch nicht, was sein wird."

Pedro

Noch ist er Spieler von Chelsea - Pedro


Nach der Meldung bekam er bereits Abschiedsgrüsse von Fans des FC Chelsea, die den sympathischen Wirbelwind während seiner fast fünfjährigen Tätigkeit in London ins Herz geschlossen haben. "Ich habe haufenweise Nachrichten von Chelsea-Fans erhalten, die 'Auf Wiedersehen' sagen und mir für die Zeit hier danken", sagt Pedro und stellt klar, dass er noch nicht weg ist.


"Ich würde gerne allen Fans sagen, dass einfach nur mein Vertrag ans Ende kommt, ich aber noch nicht mit dem Klub gesprochen habe“, beruhigt Pedro vorerst seine Fürsprecher. Unabhängig vom Verlauf der Corona-Pandemie, sollte sein Abgang dennoch ziemlich sicher sein, wenn auch erst zu einem späteren Zeitpunkt offiziell.