Die Tage von Michael Lang in der ​Bundesliga könnten im Sommer gezählt sein. Der Rechtsverteidiger spielt offenbar weder in den Planungen von ​Borussia Mönchengladbach noch bei seiner aktuellen Leihstation ​Werder Bremen eine (große) Rolle. In den Medien wird über eine Rückkehr des Schweizers zu seinem Ausbildungsklub spekuliert.


Seit Ende August ist Lang Teil des Werder-Kaders. Der 29-Jährige ist noch bis zum Saisonende von den Fohlen ausgeliehen. An der Weser kam der Routinier in den vergangenen Monaten kaum zum Zug und bestritt seit Mitte Oktober nur drei Ligaspiele. Die ersten Partien der Rückrunde verpasste die Gladbacher Leihgabe verletzungsbedingt. Am letzten Spieltag vor der Corona-Pause schaffte es der Defensivspieler nicht einmal in den Kader.


Werder Bremen wird die Kaufoption nicht ziehen


Cheftrainer Florian Kohfeldt plant offenbar auch in der restlichen Saison nicht mehr mit dem Schweizer. Wie das Portal GladbachLive berichtet, wird Werder Bremen auch die Kaufoption in Höhe von 1,2 Millionen Euro nicht ziehen. Lang, der sich kurz nach seinem Wechsel noch Hoffnungen auf einen längeren Verbleib in Bremen gemacht hatte, kehrt damit im Sommer aller Voraussicht nach vorerst zur Borussia zurück. 


In Mönchengladbach hat der 31-fache Nationalspieler allerdings wohl auch keine Zukunft. Unter Cheftrainer Marco Rose ist Stefan Lainer als Rechtsverteidiger gesetzt. Mit Jordan Beyer, der bis zum Saisonende an den ​Hamburger SV verliehen ist, haben die Fohlen zudem ein vielversprechendes Eigengewächs in der Hinterhand, weshalb für Lang trotz laufenden Vertrags bis 2022 kein Platz mehr sein dürfte.

Michael Lang

War in den letzten Monaten häufig auf der Bank zu finden: Michael Lang



In der Schweiz machen Gerüchte die Runde, wonach der 29-Jährige zum FC St. Gallen zurückkehren könnte. Der Rechtsverteidiger schaffte einst beim Erstligisten den Sprung in den Profikader. 


Gegenüber dem Ostschweizer Fußballverband schloss der Routinier eine Rückkehr nicht aus. "Ich kann sagen, dass ich nie vergessen werde, woher ich komme. St. Gallen ist und bleibt meine Heimat und klar könnte ich mir vorstellen, eines Tages auch wieder für den FCSG zu spielen", erklärte Lang. "Wir werden ja dann sehen, was die Zukunft noch alles bringt."