Nachdem vor einigen Tagen der ​Gehaltsverzicht der Profis des FC Barcelona bereits diskutiert wurde​, scheint es die Klubführung nun ein wenig übertreiben zu wollen. Spieler wie Lionel Messi und Marc-André ter Stegen sollen sich nun ausdrücklich gegen ein von den Bossen vorgeschlagenes Agreement gestellt haben - einige wollen überhaupt nichts spenden.


​Borussia Mönchengladbach war der Vorreiter in Sachen Geshaltsverzicht der Profis zum Wohle der restlichen Angestellten des Vereins und viele andere Klubs ziehen nun nach. Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch die absoluten Top-Mannschaften - wie den ​FC Barcelona aus der spanischen ​La Liga. Nachdem zuvor bekannt wurde, dass Superstar Lionel Messi bereits sein Einverständnis zu einem Verzicht gegeben hätte, zeichnet sich nun ein Poker um die Solidarität der millionenschweren Fussballer ab.


Verein fordert 70 Prozent - Spieler wollen teilweise auf gar nichts verzichten 


So sollen die Bosse laut der SportBild​ gefordert haben, dass die Stars auf bis zu 70 Prozent ihres Einkommens verzichten sollen. Verständlicherweise wurde der Vorschlag nach übereinstimmenden spanischen Medienberichten von den Profis abgelehnt.

Lionel Messi

Hat wenig Lust auf 70 Prozent weniger Gehalt - Lionel Messi


Erschreckender ist jedoch, dass laut der spanischen Sport ein Teil der Mannschaft nicht mehr als die vom Verband vorgeschlagenen 10 Prozent zahlen will. Zusätzlich berichtet das Medium, dass einige weitere Spieler komplett auf Einbußen verzichten wollen, da sie die angebliche Mißwirtschaft des Präsidenten Josep Maria Bartomeu für die finanziell angespannte Lage verantwortlich machen sollen. Entspricht dies den Tatsachen, dann kann man nur erahnen, mit welchen Charakteren die Barca-Elf bestückt ist.