Italien ist mit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Dennoch will die ​Serie A die Saison zu Ende spielen, wie Verbandspräsident Gabriele Gavina erklärte. Dabei soll es vor allem darum gehen, die wirtschaftlichen Verluste auf ein Minimum zu reduzieren.


In Italien ruht der Ball seit dem neunten März. Insgesamt zwölf Spieltage stehen noch auf dem Programm, die wie bereits die letzten Spiele vor der Wettbewerbsunterbrechung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden dürften, wenn der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden sollte.


Massive wirtschaftliche Verluste


Im Falle eines Abbruchs rechnet die Liga mit Verlusten über 700 Millionen Euro, wie Sportbuzzer berichtet. Laut Verbandspräsident Gavina sollen die Schäden bei einer Fortsetzung der Saison durch eine Kürzung der Spielergehälter, ausbleibende Stadionmieten, die Akquisition von Wettbüros als Sponsoren oder staatliche Hilfe auf 100 Millionen Euro reduziert werden. Wie berichtet wird, erwäge der Staat, denjenigen Klubs Hilfe zu gewährleisten, die jährlich Steuern in Höhe von einer Milliarde Euro zahlen. 


"Ich bin mir bewusst, dass es noch zu früh ist, über ein Datum für eine Wiederaufnahme nachzudenken. Aber wir müssen positiv denken und hoffen, dass die Situation so früh wie möglich beendet werden kann", wird Gravina zitiert. In Italien sollen mittlerweile mehr als 74.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert sein, neusten Angaben zufolge sind bereits über 7.500 Menschen an den Folgen der Erkrankung gestorben.