Fußball ist ein schnelllebiger Sport. Gerade junge Spieler ziehen mit guten Leistungen das Interesse zahlreicher Top-Klubs auf sich, doch nicht immer lohnt sich ein derart großer Schritt. Manche von ihnen brauchen deshalb erst einige Jahre, um wirklich in der Weltspitze anzukommen - so, wie die folgenden sieben Kicker.


Mohamed Salah

FBL-ENG-PR-LIVERPOOL-BOURNEMOUTH

​Der FC Basel war es, der Mohamed Salah entdeckte und im Januar 2012 vom ägyptischen Erstligisten El Mokawloon verpflichtete. Beim Spitzenklub aus der Schweiz fasste Salah schnell Fuß, weshalb nur anderthalb Jahre später der ​FC Chelsea anklopfte und den Flügelspieler für 16,5 Millionen Euro unter Vertrag nahm.


Weil es bei den Blues nicht lief, wurde Salah im Februar 2015 nach Italien verliehen. In Diensten der AC Florenz weckte er das Interesse der AS Rom, die den heute 27-Jährigen für fünf Millionen Euro verpflichtete. 83 Spiele und 56 Scorerpunkte (34 Tore, 22 Vorlagen) später, verpflichteten Jürgen Klopp und der ​FC Liverpool Salah 2017 für 42 Millionen Euro. In seiner ersten Saison erzielte er 44 Tore, kurz darauf wurde er zu Afrikas Fußballer des Jahres gekürt. Heute ist er noch immer eine Stammkraft bei den Reds. 


Kevin de Bruyne

Kevin De Bruyne,Riyad Mahrez

Kevin de Bruyne nutzte gleich zweimal die Bundesliga als Sprungbrett. Nur ein halbes Jahr nach seiner Ankunft beim FC Chelsea wurde er im Sommer 2012 an Werder Bremen verliehen. Weil er danach aber noch immer kaum Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten bei den Blues besaß, führte der Weg im Januar 2014 zum VfL Wolfsburg.


De Bruyne begeisterte mit 16 Toren und 28 Vorlagen in der Saison 2014/15, an deren Ende der VfL Vizemeister wurde und obendrein den DFB-Pokal gewann. Unter anderem der FC Bayern wollte ihn verpflichten, die geforderte Ablösesumme war den Klubbossen aber zu hoch. Also musste der Rekordmeister dabei zusehen, wie ​Manchester City für 76 Millionen Euro den Zuschlag erhielt. Spätestens unter Pep Guardiola hat sich de Bruyne zu einem der besten Spielmacher der Welt entwickelt, die Zahlen von 50 Toren und 86 Vorlagen in 209 Partien sprechen eine eindeutige Sprache.


Esteban Cambiasso

Inter Milan's Argentinian midfielder Est

Gleich zweimal wagte Esteban Cambiasso den Sprung zu ​Real Madrid, doch im Alter von 16 respektive 21 Jahren war er für die Königlichen nicht gut genug.


Erst drei Jahre später sollte der argentinische Mittelfeldspieler in Europa ankommen. 2004 wechselte er zu Inter Mailand, wo er in zehn Jahren 431 Pflichtspiele absolvierte und zahlreiche Titel - darunter fünf Mal die Meisterschaft und 2010 sogar das Triple - gewann. 


Nicolas Anelka

French forward Nicolas Anelka (R) congra

Als Frankreich zur Jahrtausendwende Welt- und Europameister wurde, zählte Nicolas Anelka zu den größten Nachwuchstalenten. Im Februar 1997 wechselte er für 760.000 Euro von Paris St. Germain zum ​FC Arsenal, knapp zweieinhalb Jahre später war Real Madrid bereit, 36 Millionen Euro für den Stürmer auf den Tisch zu legen.


Bei den Blancos war Anelka ein Flop, 7 Tore in 33 Partien sprechen eine eindeutige Sprache. Also ging es nach nur einem Jahr zurück nach Paris und von dort aus zum FC Liverpool, Manchester City, Fenerbahce Istanbul, Bolton Wanderers und dem FC Chelsea. Auch wenn die ganz große Karriere ausblieb, so war er doch ein sehr guter Stürmer.


Romelu Lukaku

Romelu Lukaku

Weil er sich bei Chelsea nicht wirklich zurechtfand, wurde Romelu Lukaku 2014 an den FC Everton verliehen. Bei den Toffees glänzte der bullige Stürmer mit 24 Torbeteiligungen in 33 Spielen, weswegen die Verantwortlichen ein Jahr später etwas mehr als 35 Millionen Euro an die Blues überwiesen. 


Nach 87 Treffern in 166 Spielen ging Lukaku zu Manchester United, wo er nach einer starken Debütsaison mit 27 Treffern nicht mehr an seine Leistungen anknüpfen konnte. Nach einem unbefriedigenden Jahr entschied er sich für einen 65 Millionen Euro schweren Transfer zu Inter Mailand, wo er sich längst in die Herzen der Fans gespielt hat.


Edin Dzeko

Edin Dzeko

Auch Edin Dzeko wurde bei einem englischen Spitzenteam nicht glücklich. Im Januar 2011 wechselte er von Wolfsburg zu Man City, wo er in drei Spielzeiten jeweils mehr als zehn Saisontore erzielte, ab der Saison 2014/15 aber nur noch eine untergeordnete Rolle spielte. 


Also wechselte er 2016 zur Roma, bei der er auch im Alter von 34 Jahren noch immer regelmäßig trifft. Nach 211 Pflichtspielen steht Dzeko bei 102 Toren, 2017 wurde er mit 29 Treffern Torschützenkönig in der Serie A.


Jerome Boateng

Jerome Boateng

Nach seiner fußballerischen Ausbildung bei Hertha BSC und dem Durchbruch beim Hamburger SV wechselte Jerome Boateng im Alter von 21 Jahren zu Manchester City. Weil er bei den Citizens aber nur 24 Partien absolvierte, folgte nach einem Jahr der Schritt zurück in die Bundesliga.


Boateng wechselte zum ​FC Bayern, wo er heute noch unter Vertrag steht. 310 Mal stand der Innenverteidiger bis dato auf dem Platz, feierte neben sieben Meisterschaften und vier Pokalsiegen auch den Triumph in der Königsklasse und bei der Weltmeisterschaft. Unter Hansi Flick ist der mittlerweile 31-Jährige wieder Stammspieler, doch es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Wege im Sommer trennen werden.


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