Erling Haaland wechselte im Januar von RB Salzburg zu ​Borussia Dortmund. Auch Manchester United soll sich sehr intensiv um den 19-Jährigen bemüht haben - dessen Vater Alf-Inge erzählte nun, wieso der Wechsel in die ​Premier League aber nicht zustande kam.


​Nach seinen überragenden Leistungen für RB Salzburg in der Champions League mit acht Toren in sechs Spielen sowie einer nicht minder starken Torquote in der österreichischen Bundesliga waren im vergangene Winter einige Klubs hinter Erling Haaland her. ​Manchester United stach bei den Bemühungen, den Norweger unter Vertrag zu nehmen, noch etwas heraus, doch Haaland wechselte letztendlich zu Borussia Dortmund.



Alf-Inge Haaland, der Vater des Angreifers, erzählte bei TV2 (via sport.de), wieso sich sein Sohn letztlich gegen Manchester entschied. Neben Ole Gunnar Solskjaer soll sich bei den Red Devils niemand besonders für Haaland stark gemacht haben: "Man muss bei einem Klub spielen, bei dem dich alle wollen, nicht nur der Trainer." 


Abgesehen davon, dass es wichtig sei zu wissen, dass alle Entscheidungsträger hinter einem Transfer stehen, spielte auch die Art und Weise, wie Manchester United in den vergangenen Jahren geführt wurde, eine Rolle. Seit dem Abgang von Legende Sir Alex Ferguson 2013 läuft United seinen eigenen Ansprüchen hinterher und gibt extrem viel Geld für Spieler aus, ohne großartigen Erfolg zu haben.


Solskjaer verweist auf Forderungen des Beraters


Im Januar hatte Solskjaer auf einer Pressekonferenz noch andere Gründe für den geplatzten Wechsel Haalands nach Manchester angeführt: "Man muss die Kontrolle behalten. Man darf nicht den Beratern die Kontrolle geben, indem man Ausstiegsklauseln oder solche Sachen genehmigt", sagte der Norweger. Man müsse mit Menschenverstand handeln. 


Auch ESPN berichtete von der Forderung einer Ausstiegsklausel seitens Berater Mino Raiola sowie weiteren Bedingungen, die United nicht akzeptieren wollte. "Wenn er zu Manchester United gewollt hätte, wäre ich gezwungen gewesen, das zu ermöglichen - aber er wollte nicht", sagte Raiola dem Telegraph. "Vielleicht wäre es bei anderen Klubs auch gut gewesen", erklärte Alf-Inge Haaland jetzt bei TV2. "Aber diese Antwort werden wir nie bekommen. Wir sind mit den Klubs, bei denen er war und ist, sehr glücklich."