​Auch wenn derzeit praktisch rund um den Globus der Ball ruht, macht Cristiano Ronaldo freilich weiterhin von sich reden. Zuletzt machte ein auf Instagram gepostetes Protz-Foto, mit CR7 als starkem Mann inmitten einer Gruppe von Freunden, die Runde durch die virtuelle Welt und sorgte für viel Hohn und Spott. Den früheren Juve-Präsidenten Giovanni Cobolli Gigli regt indes noch ein ganz anderer Umstand auf.


Nämlich die Tatsache, dass der Spieler überhaupt außerhalb Italiens weilt. Der Grund dafür ist ein Schlaganfall, den die Mutter Cristianos vor einigen Tagen erlitten hat. ​Juventus erteilte dem Megastar daraufhin eine Sondererlaubnis, nach Madeira zu fliegen, um seiner Mutter in dieser schweren Zeit beizustehen. Sondererlaubnis deshalb, weil der gesamte Kader von Juventus nach dem positiven Corona-Testergebnis von Abwehrspieler Daniele Rugani eigentlich in Quarantäne versetzt worden war. Der Iktus von Cristianos Mutter (die mittlerweile schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte) führte dann jedoch dazu, das der Portugiese Stadt und Land verließ, um in seine Heimat zu reisen, und die Quarantäne dort ableistete.


Cristiano Ronaldo: Mehr Fun-Reise als Krankenbesuch?


Für Gigli ein großer Fehler, wie er gegenüber dem Radiosender Punto Nuovo (via as.com) sagte: "Die Dinge wurden schwierig bei Juventus, nachdem Cristiano abgereist war. Er hatte gesagt, er würde wegen seiner Mutter nach Portugal reisen, aber jetzt scheint es eher so, als mache er dort nur Fotos am Pool. Als diese Ausnahme für ihn gemacht wurde, wurde es natürlich kritisch, weil danach auch andere Spieler reisen wollten. Man hätte es so nicht machen dürfen. Jeder hätte in Quarantäne verbleiben müssen."



Doch CR7 flog nach Funchal - und postete in den letzten Tagen eifrig Fotos. Unter anderem das eingangs erwähnte (und von seiner Schwester Katia Aveiro geschossene), was neben der Häme auch für viel wütende Kritik unter den Juve-Fans sorgte.