In der Geschichte des Fußballs tummeln sich viele gute Spieler und Trainer, die ihre Karrieren im Alleingang erfolgreich gestalteten. Doch in einigen Fällen kann man sich einige dieser Trainer-Spieler-Kombinationen nicht voneinander getrennt vorstellen. Diese sieben Trainer und Spieler gehören einfach zusammen.


Pep Guradiola + Lionel Messi

Lionel Messi,Josep Guardiola

Den Anfang machen Pep Guardiola und Lionel Messi. Der Meister und sein Schüler. Kaum ein Trainer-Spieler-Duo war so erfolgreich und spielte einen so schönen Fußball. In nur vier gemeinsamen Jahren beim ​FC Barcelona gewannen sie ganze 16 Titel, darunter zweimal die Champions League und dreimal die spanische Meisterschaft. Wie eng das Verhältnis der beiden ist, zeigte ein Radio-Interview Pep Guardiolas, in dem er für Leo Messi folgende Worte übrig hatte: "Es ist ein Pri­vileg ihm zusehen zu können. Ich will kein ein­ziges Barca-Spiel ver­passen, weil ich glaube, dass wir etwas ver­lieren werden, was unwie­der­holbar ist, wenn er auf­hört."


Jürgen Klopp + Mario Götze

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Als Jürgen Klopp den ​BVB im Jahr 2008 übernahm, ging auch der Stern des noch jungen Mario Götze auf. Unter Klopp entwickelte sich der Youngster zu einem der gefragtesten Talente Europas und musste sich vor Namen wie Neymar und Co. nicht verstecken. Dass seine Karriere mit dem Abschied vom BVB zu den Bayern und damit auch von Klopp einen leicht Knick erlitt, mag Zufall sein. Doch unter dem heutigen Liverpool-Coach erlebte Götze seine definitiv besten Jahre und wurde zweimal deutsche Meister. 


Jose Mourinho + Nemanja Matic

Jose Mourinho,Nemanja Matic

Jose Mourinho und Nemanja Matic. Diese beiden wurden in den letzten Jahre fast unzertrennlich. Erst gemeinsam beim FC Chelsea, später folgte Matic seinem Lehrer zu ​Manchester United. Auch wenn die gemeinsame Zeit sportlich nicht die erfolgreichste war, ist das Verhältnis der beiden doch ein besonderes. Matic ließ ein von ihm gebautes Stadion in seiner Heimat Serbien sogar nach dem Star-Trainer benennen. Mourinho wiederum adelte seinen Schützling auf seine Weise und erklärte, er habe nie "einen besseren als Matic gehabt." 


Lucien Favre + Marco Reus

Lucien Favre,Marco Reus

Bereits in Gladbach arbeiteten Favre und Reus zusammen und können dort auf eine für den Verein erfolgreiche Zeit zurückblicken. In Dortmund nun wiedervereint, stellt Reus so etwas wie den verlängerten Arm von Favre dar, der Spielidee aber auch Charakter und Philosophien an den Rest der Mannschaft herantragen kann. Ob die Beiden auch in der nächsten Saison zusammen für Dortmund auf bzw. neben dem Spielfeld arbeiten, wird sich zeigen.


Zinedine Zidane + Isco 

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Kaum jemand dürfte sich bei den Königlichen mehr über die Rückkehr Zidanes auf die Trainerbank gefreut haben als Isco. Unter Santiago Solari mehr und mehr in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, bekommt er unter Zidane nun erneut die Chance sich zu beweisen. Bereits während des ersten Engagements des Franzosen bei ​Real Madrid merkte man Isco an, wie sehr es ihn zu motivieren scheint unter einem solche großen Namen zu trainieren. 


Carlo Ancelotti + James Rodriguez

James Rodriguez,Carlo Ancelotti

Carlo Ancelotti und James Rodriguez. Diese beiden Persönlichkeiten haben in der Tat ein engeres Verhältnis als manch ein anderer Trainer zu seinen Spielern. Ancelotti zählte seit Rodriguez' Wechsel zu Real Madrid stets zu den Befürwortern des Kolumbianers. Nachdem James bei Madrid unter Ancelotti zu den wichtigsten Akteuren gehörte, holte der Italiener ihn nach München und bemühte sich zuletzt auch um eine Verpflichtung des 28-Jährigen zum SSC Neapel. Dort ist Don Carlo aber schon wieder Geschichte und mittlerweile beim FC Everton tätig. Fraglich, ob wir James bald bei den Toffees sehen...


Thomas Tuchel + Julian Weigl

Thomas Tuchel und Julian Weigl sind das Paradebeispiel für ein Lehrer-und-Schüler-Verhältnis. Tuchel holte Weigl einst von 1860 München nach Dortmund und machte ihn dort zum zentralen Baustein seines Mittelfelds. Als Tuchel den Verein verließ und schließlich in Richtung Paris SG weiterzog, hielten sich lange hartnäckige Gerüchte, ob Weigl seinem Mentor folgen würde. Einem Transfer wäre Tuchel gegenüber wohl nicht abgeneigt gewesen. Letztendlich landete Weigl bei Benfica in Lissabon. Ob die beiden demnächst nochmal gemeinsam für einen Verein arbeiten, wird sich zeigen.


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