Mit ​Borussia Dortmund hat Mats Hummels in dieser Saison schon verschiedene Höhen und Tiefen erlebt. Dass man mit vergleichsweise wenig Punkten noch im Meisterschaftsrennen ist, sei schon "etwas überraschend". Der Weltmeister von 2014 verglich die aktuelle BVB-Truppe sogar mit dem Meisterteam von 2012.


​So viele Höhen und Tiefen, wie die Dortmunder sie in dieser Saison bereits erlebt haben, verteilen sich normalerweise über mehrere Spielzeiten. Schalen-Favorit auf der einen Seite, eine Mannschaft, die noch nicht bereit ist für die großen Siege mit einem teilnahmslosen Trainer, auf der anderen. Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt und wieder hin und zurück, könnte man sagen.


Hummels mit Meistersaison-Vergleich - Kritik an Einstellung der Kollegen


Mats Hummels äußerte sich im 11Freunde-Interview zur aktuellen Lage und zu den vergangenen Monaten. Dass er noch an die Meisterschaft glaube, unabhängig vom aktuellen Coronavirus-Stopp, machte er dabei deutlich: "Es ist etwas überraschend, mit der Punktzahl noch im Rennen zu sein, aber alle Mannschaften vorne hatten ihre Schwächephasen." Vor allem der gute Start in die Rückrunde gibt Spielern und Fans neue Hoffnung auf eine spannende und möglichst erfolgreiche Schlussphase.

Mats Hummels

Beim BVB gibt Mats Hummels wieder die Richtung vor


Der 31-Jährige vergleicht sein aktuelles Team sogar mit der Meister-Mannschaft von 2012: "Diese Mannschaft muss sich vor der Borussia von 2012 nicht verstecken." Ein Lob, was ebenso als Ansporn für große Ziele verstanden werden kann. Allerdings müsse man sich von einigen Fehlern aus der Hinrunde verabschieden, wenn man weiterhin oben mitspielen will. "Es gibt Spieler, die gehen ins Spiel und denken: 'Machen wir schon' [...] Da wurde es manchmal erst nach einem Rückstand seriös und zielstrebig." 


Ebenfalls wichtig für den größtmöglichen Erfolg seien die Transfers von Emre Can und Erling Haaland, die Hummels als "ganz wichtige Bausteine" sieht: "Beide spielen, um zu gewinnen, und nicht, um einen geilen Hackentrick zu machen." Seit dem Rückrundenstart hat man beobachten können, wie sie die Dortmunder um wichtige Aspekte im Spiel bereichern. Oftmals werden sie als die Puzzleteile bezeichnet, die im BVB-Mosaik noch gefehlt haben. Um dem ​FC Bayern gefährlich zu werden, und um sich von Konkurrenten wie ​RB Leipzig abzusetzen, braucht es weiterhin beständige Leistungen.