​Der ​HSV steht aufgrund der immer wahrscheinlicher werdenden Geisterspiele vor einem Verlust von Zuschauereinnahmen in Höhe von bis zu sieben Millionen Euro. Da trifft es sich gut, dass ein alter Bekannter für ein wenig Hilfe sorgen könnte. Der vor der laufenden Saison für zwölf Millionen Euro an Zenit St. Petersburg verkaufte Douglas Santos könnte nämlich aufgrund einer vereinbarten Klausel ein paar Zusatzeinnahmen bringen.


Nach 88 Pflichtspielen für den HSV gaben die Hamburger den Brasilianer Douglas Santos nach Russland an Zenit St. Petersburg ab. Satte zwölf Millionen Euro zahlten die Russen für den Linksverteidiger und in Zukunft sollten noch weitere Millionen dazu kommen. Die beiden Klubs vereinbarten laut der Hamburger Morgenpost, dass Zenit bei jeder mit Santos gewonnenen russischen Meisterschaft weitere 500.000 Euro an die Hansestädter überweisen muss - in diesem Jahr scheint dies Formsache zu sein.


Bis zu 2,5 Millionen Euro zusätzlich


Zenit steht aktuell mit neun Punkten vor dem Zweiten FK Krasnodar an der Tabellenspitze der russischen Premier Liga. Bei noch acht verbleibenden Partien sollte sich St. Petersburg die diesjährige Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen und beim HSV würde dann die Kasse klingeln.

Douglas Santos

88-mal in "roten Hosen" aktiv - Douglas Santos


Die russische Liga soll Anfang April den Spielbetrieb wieder aufnehmen, sofern die Umstände es erlauben. Der Vertrag des Brasilianers läuft bei Zenit noch bis zum Sommer 2024. Sollte St. Petersburg bis dahin jede Meisterschaft gewinnen und Santos seinen Kontrakt erfüllen, brächte der Brasilianer dem HSV also insgesamt 2,5 Millionen Euro zusätzlich.