​Der kicker berichtet, dass der an ​Fortuna Düsseldorf ausgeliehene Zack Steffen ab Sommer eine wichtigere Rolle in den Kaderplanungen von ​Manchester City spielt und Claudio Bravo als Nummer Zwei bei den Citizens ablösen soll - ein Verbleib in Düsseldorf scheint damit vom Tisch.


Der US-amerikanische Nationaltorhüter ​Zack Steffen hat vor der Saison einen Leihvertrag bis zum 30.06.2020 bei Fortuna Düsseldorf unterschrieben. Im Jahr 2019 überwies Manchester City umgerechnet acht Millionen Euro an ​Columbus Crew für die Dienste des Torhüters und verlieh Steffen direkt weiter in die ​Bundesliga, damit er dort Spielpraxis zu sammeln kann.


Ersatz für Claudio Bravo


Der kicker titelt nun, dass​ Zack Steffen im Sommer nach England zurückkehren soll, um dort ​Claudio Bravo als Nummer Zwei bei City zu ersetzen. Der Chilene habe keine Zukunft beim amtierenden englischen Meister, weshalb man nun auf Steffen als Vertreter für den Brasilianer ​Ederson vertrauen wolle.

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Steffen, der in dieser Saison 18 Spiele für die Fortuna bestritt, musste 38 Mal hinter sich greifen und blieb nur zwei Mal ohne Gegentor. Momentan laboriert der US-Boy an einer Patellasehnenverletzung, was die Aussicht auf weitere Einsätze schmälert. Zwischen den Pfosten des Vorjahres-Aufsteigers wird Steffen, der auch eine Vergangenheit beim ​SC Freiburg hat, durch ​Florian Kastenmeier ersetzt.


Kaderplanung gerät ins Wanken


Nicht nur die Personalie Steffen hinterlässt Lücken im Gefüge der Rheinländer. Normalerweise steht momentan eine Phase in der Saison an, in der die Kaderplanungen für die kommende Saison intensiviert werden. Durch das grassierende ​Coronavirus ​stehen die Vereine allerdings vor einer Schwierigkeit, die den ganzen Verlauf durcheinander bringt.


Zwar sei die Gefahr eines finanziellen Absturzes in Düsseldorf in Bezug auf den kicker gering, da sowohl die Betriebskosten, als auch die Gehälter der Spieler den finanziellen Rahmen nicht sprengen würden und der Verein allgemein gut abgesichert ist - allerdings würde F95 im Falle eines Abstiegs viele Spieler ablösefrei abgeben müssen.

Sportvorstand Lutz Pfannenstiel

Zusätzlich scheidet Sportvorstand ​Lutz Pfannenstiel zum Ende der Saison aus, was die Zukunftsaussichten in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens ungewiss macht. Dem kicker zufolge würde der bis zum 31. Mai datierte Vertrag Pfannenstiels, auch bei Ausweichen der Liga über den Juni hinaus, nicht angepasst - am Rhein sind unruhige Zeiten zu erwarten.