​Im vergangenen Sommer wechselte ​Kieran Trippier (29) von Tottenham Hotspur zu ​Atlético Madrid. 22 Millionen Euro ließen sich die Rojiblancos die Dienste des Rechtsverteidigers kosten. Doch der denkt schon an eine Rückkehr in seine Heimat.


Nicht aufgrund sportlicher Motive, denn bislang läuft die Saison für den englischen Nationalspieler (19 Einsätze, ein Tor) recht ordentlich. In 22 Spielen (fünf Partien verpasste er im Januar/Februar aufgrund einer Leistenzerrung) stand Trippier neunzehnmal auf dem Platz (siebzehn mal in der Startformation) und konnte immerhin drei Torvorlagen beisteuern. Beim vielumjubelten 3:2-Sieg im Champions-League-Achtelfinalrückspiel beim FC Liverpool wirkte er ebenfalls (über 91 Minuten) mit. Der Engländer hat sich in der spanischen Hauptstadt offensichtlich gut eingelebt.


Gedanken über Rückkehr zu den Clarets


Doch das ändert nichts an seinen Gefühlen, die er für seine alte Liebe auf der Insel, den FC Burnley, hegt. Für die Clarets schnürte Trippier zwischen 2011 und 2015 die Stiefel, ehe er dem Lockruf der Spurs aus London folgte. 


Mit nunmehr 29 Jahren ist Trippier sicherlich kein junger Spund mehr - und entsprechend macht sich der Außenverteidiger auch schon erste Gedanken um die Gestaltung seines Karriereendes.

"Ich will weiterhin auf maximalem Niveau spielen, werde aber auch wissen, wann es Zeit ist, zu gehen", sagte Trippier während seines vom spanischen Staat aufgebrummten Hausarrestes gegenüber dem Burnley Express (via marca.com). "Wenn ich noch zwei Jahre bei Atlético bleibe, werde ich dann fast 32 Jahre alt sein. Burnley wäre der einzige Klub, zu dem ich dann gehen würde."


Ex-Trainer Dyche als wichtige Referenz 


Sein Ziel sei es, seine Laufbahn in Burnley zu beenden. "Das würde mir gefallen", so Trippier, der in seinen Plänen vor allem von einer bestimmten dort agierenden Person geleitet wird. "Ich habe ein großartiges Verhältnis zu Sean Dyche (dem Trainer des FC Burnley, Anm. d. Red.). Seit ich aus Burnley fortgegangen bin, telefoniere ich dreimal wöchentlich mit ihm. Wir verstehen uns einfach sehr gut."

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Wichtige Bezugsperson für Kieran Trippier: Burnleys Trainer Sean Dyche


Wie weit seine Sympathie für Dyche reicht, demonstrieren auch Trippiers Zukunftspläne über die aktive Spielerkarriere hinaus: "Wenn ich meine Karriere irgendwann beendet habe, werde ich eine Trainerausbildung beginnen. Ich würde gerne den FC Burnley trainieren. Doch vor allem werde ich dahin gehen, wo Dyche hingeht. Denn wir haben ein ganz außergewöhnliches Verhältnis."