​Aus persönlichen Gründen wollte sich ​Fortuna Düsseldorfs Sportvorstand​ Lutz Pfannenstiel zum Saisonende Ende Mai z​urückziehen. Länger wird der 46-Jährige trotz des ungewissen Ausgangs der Spielzeit definitiv nicht bleiben.


Während der Ball in ganz Deutschland ruht, muss sich Fortuna Düsseldorf mit Personalfragen in der Führungsetage beschäftigen. Vor einem Monat bat Manager Lutz Pfannenstiel aus privaten Gründen um eine Vertragsauflösung. Planmäßig ist er bei der Fortuna damit noch bis zum 31. Mai beschäftigt. 


Unter den aktuellen Umständen und der unklaren Zukunft der ​Bundesliga, würde Pfannenstiel dem Verein anbieten, auch unentgeltlich und ehrenamtlich bis zum Saisonende zur Verfügung zu stehen, so Berichte des SID. Eine unplanmäßige Verlängerung seiner Amtszeit wird es allerdings nicht geben.


Fortuna-Bosse sprechen ein Machtwort


​Der Vorstandsvorsitzende Thomas Röttgermann klärte die Lage beim Sport-Informations-Dienst auf. "Vertragsende ist und bleibt der 31. Mai", so der 59-Jährige. Mit Uwe Klein steht bereits ein Nachfolger fest. Zum genannten Datum soll dieser die Rolle seines Vorgängers ohne große Unruhen übernehmen.

Lutz Pfannenstiel,Thomas Roettgermann

Björn Röttgermann gewährt seinem Wegbegleiter kein neues Ultimatum



Die abstiegsbedrohten Düsseldorfer wollen bis zum Saisonende somit an der Personalplanung festhalten. Aufsichtsrats-Boss Björn Borgerding gab Röttgermann Rückendeckung. Bei seiner Klarstellung schreckt er nicht vor einem scharfen Ton zurück. "Das ist kein Wunschkonzert, es gibt keine neue Bewertung der Lage."


"Wir haben mit Lutz Pfannenstiel einen Aufhebungsvertrag zum 31. Mai getroffen, daran halten wir fest, das ist sozusagen in Stein gemeißelt", so Borgerding final. Zumindest diese Entscheidung gibt dem Bundesligisten in den so undurchsichtigen nächsten Wochen Klarheit.