Die UEFA hat entschieden: Die für diesen Sommer geplante EM wird um ein Jahr verschoben und im Sommer 2021 ausgetragen. Mehrere Medien und der norwegische Fußballverband berichten übereinstimmend über den Vorschlag des europäischen Verbandes, der von den nationalen Verbänden und Klubs noch abgesegnet werden muss.


Mit Spannung wurde am Dienstagvormittag die Video-Konferenz der UEFA erwartet. Vertreter aller 55 Mitgliedsverbände, Vertreter der Klubvereinigung ECA, des Ligen-Interessenverbundes European Leagues und der Spielergewerkschaft FIFPro nahmen daran teil, um vor allem über die für den Sommer 2020 geplante EM zu sprechen. Und natürlich über die europäischen Wettbewerbe und ihre Durchführung.


DFB-Präsident Fritz Keller, Vizepräsident Rainer Koch (als Exekutivkomitee-Mitglied) und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (als Repräsentant der Klub-Vereinigung) nahmen aus deutscher Sicht daran teil.


Die wichtigsten Entscheidungen der UEFA:



Im ersten Teil der Video-Konferenz am Dienstagvormittag hat die UEFA nach übereinstimmenden Berichten (u.a. ZDF, Sport1) - die mittlerweile der norwegische Verband als erster bestätigte entschieden, die EM um ein Jahr in den Sommer 2021 zu verlegen. Das Turnier soll vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden.


Damit einher geht auch deutlich mehr Spielraum für die nationalen Ligen und die Europapokal-Wettbewerbe, die Saison doch noch zu Ende spielen zu können.


Die für den Sommer 2021 geplante Klub-WM der FIFA soll ebenfalls ein Jahr später stattfinden. Da die WM in Katar im Winter steigt, würden sich hier die Termine nicht überschneiden.


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