​​Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp sah sich vor einigen Wochen noch Anfeindungen und massiven Beleidigungen seitens einiger Fanlager ausgesetzt. Dabei wird jedoch immer vergessen, dass sich der Milliardär im großen Maße gesellschaftlich und sozial engagiert. In der aktuellen Corona-Krise ruhen auf einer Firma des 79-Jährigen große Hoffnungen.


Nicht nur in Deutschland hat die ​Corona-Pandemie große Teile des öffentlichen Lebens lahmgelegt. Die Zahl der Infizierten steigt weiter an und aktuell lässt sich nicht vorhersagen, ob die ergriffenen Maßnahmen ausreichen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Viele Pharmaunternehmen forschen seit geraumer Zeit mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Die deutsche Firma CureVac mit Sitz in Tübingen, bei der Hopp Haupteigner ist (hält 80 Prozent), zählt zu den führenden Unternehmen auf diesem Gebiet.


Hopp und CureVac schlagen Abwerbungsversuche von Trump aus


Den Versuch von US-Präsident Donald Trump, sich den möglichen Impfstoff exklusiv für sein Land zu sichern, hat Hopp entschieden zurückgewiesen. "Wenn es uns hoffentlich bald gelingt, einen wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln, soll dieser Menschen nicht nur regional sondern solidarisch auf der ganzen Welt erreichen, schützen und helfen können", wird der 79-Jährige vom Manager Magazin zitiert. 

"Dem Ziel, alle Menschen vor Infektionen zu schützen und Patienten weltweit besser therapieren und im besten Fall heilen zu können, bin ich ebenso verpflichtet, wie meiner Absicht, nachhaltige innovative Infrastruktur und Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen", führte der Hoffenheim-Mäzen weiter aus. 


Die Fußballfans, die Hopp in den letzten Wochen beleidigt haben, sollten ihr Bild vom 79-Jährigen gründlich überdenken. Sollte dessen Firma einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickeln, würden damit viele Leben gerettet und wohl auch den Menschen geholfen werden, die vor einigen Wochen nach Hass-Plakate gegen Hopp hochgehalten haben.