​Wie von der UEFA bereits angekündigt, soll am kommenden Dienstag über die Fortsetzung des Spielbetriebs der nationalen und internationalen Wettbewerbe entschieden werden. Nach Informationen der französischen L'Equipe wolle der Verband im Zuge dessen die EM um ein Jahr verschieben.


Die Europameisterschaft würde folglich im Sommer 2021 stattfinden. Allerdings will die FIFA im selben Zeitraum die neue Klub-Weltmeisterschaft mit 24 Mannschaften austragen. Beide Verbände müssten also zunächst darüber verhandeln.


Die Verschiebung der Europameisterschaft soll einen Abbruch der Saison verhindern. So soll die Europapokalsaison genau wie die nationalen Ligen und Pokalwettbewerben beendet werden, ohne dass die EM, die eigentlich am 12. Juni beginnen würde, im Weg steht. Auch würden die Playoffs für die letzten EM-Tickets nach hinten verschoben werden. Diese sind für den Zeitraum vom 26. bis 31. März angesetzt.


Eine weitere Option sei die Verkürzung der K.o.-Spiele in der Champions und Europa League, in denen pro Runde nur noch ein Spiel ausgetragen werden könnte. Auch könnten nur manche Wettbewerbe beendet, andere wiederum abgebrochen werden, wie Bryan Swanson von Sky Sports News meldet.


Aufgrund der unterschiedlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist die UEFA gemeinsam mit den nationalen Verbänden gefordert, eine klare Linie zu erarbeiten. Während der kommende Bundesligaspieltag vor leeren Rängen ausgetragen wird, steht der Spielbetrieb in Italien, der Schweiz und nun auch Spanien vorerst still. Ein solches Szenario wird jedoch auch hierzulande immer wahrscheinlicher​Nach Timo Hübers ist mit Jannes Horn der zweite Profi von Hannover 96 positiv auf das Coro​navirus getestet worden. Die Niedersachsen haben häusliche Quarantäne für alle Profispieler angeordnet und eine Absetzung der Zweitligapartien gegen Dynamo Dresden und den VfL Bochum beantragt. 


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