​Atlético Madrid möchte sich im Sturm verstärken. Die Rojiblancos sollen laut der Mundo Deportivo nun die Fühler Richtung Alexandre Lacazette ausgestreckt haben. Momentan geht der Franzose noch für ​Arsenal auf Torejagd, im Sommer könnte er aber in der spanischen Hauptstadt anheuern.


​Alexandre Lacazette spiet eine solide Saison für die Gunners und ruft damit alte Bekannte auf den Plan. Auch der Franzose sei unter Berufung einiger englischer Medien nicht abgeneigt, im Sommer eine neue Aufgabe zu beginnen.


Atlético Madrid möchte die Baustelle im Sturm mit dem 28-jährigen Franzosen besetzen.

​Diego Costa kann in der laufenden Saison bisher nicht die gewünschten Impulse setzen, weshalb Atlético auf der Suche nach Alternativen erneut Lacazette auf dem Zettel stehen hat, der schon in der Vergangenheit auf dem Sprung nach Spanien war, sich letztendlich jedoch Arsenal anschloss. Nun soll er ab Sommer für neuen Schwung in der Offensivabteilung sorgen.


Neuer Anlauf bei Lacazette

In der vergangenen Winterpause bemühte sich Atlético intensiv um die Dienste von ​Edinson Cavani - vergeblich. Auch für Lacazette gab es als ​"Plan B" loses Interesse, das allerdings nicht finalisiert wude. Im Sommer soll der gewünschte Stürmer schließlich verpflichtet werden, in Person von Alexandre Lacazette. 


Die Mundo Deportivo berichtet, dass Lacazette nie vom Radar Madrids verschwunden war. Bereits im Sommer 2017 gab es eine mündliche Einigung zwischen Lacazette und Atlético, die aufgrund einer Transfersperre bis zum 1. Januar 2018 jedoch im Winde verwehte. Stattdessen wechselte der Franzose von Lyon nach London. 65 Millionen Euro war Atlético bereit zu zahlen, bestätigte Jean Michel Aulas, Präsident von Lyon gegenüber der Mundo Deportivo.



Unzufieden bei Arsenal London?


Lacazette habe mehrfach angedeutet, einem Wechsel nicht abgeneigt gegenüberzustehen. Der Vertrag des 28-jährigen Franzosen wurde erst kürzlich bei den Gunners verlängert und läuft noch bis 2022. Eine Verpflichtung wäre demnach nur mit dem nötigen Kleingeld zu bewerkstelligen. Hinter ​Pierre-Emerick Aubameyang ist Lacazette im Sturmzentrum meist nur zweite Wahl, weshalb der Franzose eine Startelf-Quote von nur rund 50% aufweisen kann, was seinen Wunsch nach mehr Spielzeit verstärkt. Zudem braucht Arsenal finanzielle Mittel durch Spielerverkäufe, sollte die Champions League erneut verpasst werden.


Alexandre Lacazette,Pierre-Emerick Aubameyang


Vieles spricht also für einen Tapetenwechsel im Sommer. Vielleicht klappt es in einem zweiten Anlauf mit dem Wechsel zu Atlético Madrid.