Die Turbulenzen beim 1. FC Kaiserslautern haben sich noch immer nicht gelegt. Im Streit um die Entlassung von Torwarttrainer Gerry Ehrmann hat sich weiterhin keine Lösung gefunden. Die Beteiligten werden sich wohl vor dem Arbeitsgericht wiedersehen.


Nach dem ​Rauswurf von Gerry Ehrmann sind die Wogen bei Drittligist Kaiserslautern noch lange nicht geglättet. Dem 61-Jährigen wird vorgeworfen, dass er das Trainerteam beleidigt und sogar bedroht haben soll. Die einstige Torwart-Legende des FCK bestreitet sämtliche Aussagen der Übungsleiter.


In vergangenen Gesprächen haben die verhärteten Fronten nicht zueinander gefunden. Laut Informationen der SportBild will Ehrmann nun mit einer Kündigungsschutzklage vor das Arbeitsgericht ziehen und sein Recht erstreiten.


Muss Kaiserslautern weiter an Ehrmann festhalten?


Bei dem Rechtsstreit geht es vor allem darum, wie sich die Zukunft des Trainers und seinem Klub gestaltet. Prinzipiell ist das Arbeitspapier ​von Ehrmann bis zum Sommer dieses Jahres gültig. Die Roten Teufel würden sich dann vom 61-Jährigen trennen. Doch Ehrmann will auf eine Entfristung des Vertrags drängen, um sein Arbeitsverhältnis beim Drittligisten auch über das Saisonende hinaus zu sichern.

Boris Schommers

Kaiserslauterns Trainer Boris Schommers sieht seine Arbeit durch Ehrmann beeinträchtigt



Ein Ende dieser Posse ist damit in Sicht, aber noch lange nicht erreicht. Klar ist, dass sich der Klub durch das Verhalten Ehrmanns an einer erfolgreichen Arbeit gehindert sieht. Selbst geäußert hat sich Ehrmann zu den aktuellen Entwicklungen noch nicht.