Die Glasgow Rangers sind innerhalb weniger Monate vom Titelaspiranten zur absoluten Nummer zwei in Schottland degradiert worden und müssen sich auch in dieser Saison wieder einmal hinter Celtic Glasgow einreihen. Steven Gerrard erlebt seine erste Krise als Trainer​.


Die Glasgow Rangers stecken inzwischen mit 13 Punkten hinter Celtic Glasgow auf Platz zwei der schottischen Liga fest und verlieren im Kampf um die Meisterschaft immer mehr an Boden auf den Serienmeister der letzten Jahre.


Nachdem man vor der Winterpause noch 17 von 20 Partien gewinnen und sogar dem Rivalen Celtic drei Punkte klauen konnte, läuft es nach der Rückkehr aus dem Winter-Trainingslager gar nicht mehr rund. Nur vier von neun Spielen bestritt man siegreich, aus dem Traum vom 55. Meistertitel in der Vereinsgeschichte ist mittlerweile ein Albtraum geworden.

Gerrard selbst scheint die Negativserie ebenfalls zuzusetzen, wirkte er doch in den vergangenen Pressekonferenzen ebenfalls ratlos. Für ihn es sind die kleineren Fehler, die seiner Mannschaft zuletzt die Punkte kosteten: "Wo soll ich anfangen? Wir haben drei Punkte verloren, so einfach ist das", erklärte die 39-Jährige​ Liverpool-Legende gegenüber Daily Record und ergänzte, dass "wieder einmal ein Fehler uns das Spiel kostet. Da sind die drei Punkte hin."


Trotz allem hat Gerrard als Trainer definitiv eine Zukunft. Fakt ist auch: Bevor Gerrard bei den Rangers anheuerte, war der Verein in Richtung Bedeutungslosigkeit unterwegs. Ob die Rangers bei einem weiteren Abwärtstrend die Reißleine ziehen und ihren Trainer vor die Tür setzen, ist zwar ungewiss, dass Gerrard selbst jedoch im Trainergeschäft eine Zukunft hat, ist so gut wie sicher.