Die französische Ligue 1 will sich den fehlenden Respekt an ihren Schiedsrichtern nicht mehr gefallen lassen. Monacos Gelson Martins bekommt die vollen Konsequenzen seines Handelns zu spüren. Für den Schubser gegen einen Unparteiischen, erhielt er eine sechsmonatige Sperre.


Vor knapp einem Monat gab es im französischen Ligafußball eine folgenreiche Begegnung. Im Duell zwischen Olympique Nimes und der AS Monaco kam es bereits nach einer halben Stunde zu einem turbulenten Zwischenfall. Nach einem Platzverweis gegen Tiemoué Bakayoko gingen bei seinem Teamkollegen Gelson Martins die Nerven durch.


Der 21-fache portugiesische Nationalspieler legte sich mit Schiedsrichter Mikael Lesage an und schubste ihn von sich weg. Für diese Unsportlichkeit wurde der 24-Jährige des Feldes verwiesen. Schon vor dem Platzverweis war Martins den Schiedsrichter bereits angegangen.

Seitdem fehlte er Monaco; erst jetzt wurde das endgültige Strafmaß bekannt.


Drakonische Strafe bedeutet vorzeitiges Saisonende


Der französische Fußballverband hat nun eine sechsmonatige Sperre für den Portugiesen angesetzt. ​Diese gilt rückwirkend seit dem 06. Februar und wird sich bis weit in den Sommer hineinziehen.

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Für Gelson Martins war es der erste und wohl auch folgenreichste Platzverweis seiner Karriere


Für Martins ist die Saison damit quasi beendet. Von allen französischen Wettbewerben ist er bis Anfang August ausgeschlossen. Auf den unangefochtenen Stammspieler muss Monaco nun erst einmal verzichten. In der Liga stand Martins 21 Mal auf dem Platz und steuerte vier Treffer bei. Weitere Spiele werden vorerst nicht dazukommen.


Der Klub stellte sich vor seinen Spieler und beschreibt die Strafe als "sehr hart für einen Spieler, der in 200 Profi-Spielen noch nie durch Disziplinlosigkeit aufgefallen ist".