Leih-Torwart Gregor Kobel spielt beim ​VfB Stuttgart eine große Rolle. Als Nummer eins ist er auch unter Trainer Pellegrino Matarazzo gesetzt, doch eine Kaufoption für den von der TSG Hoffenheim ausgeliehenen Torhüter hat man nicht. Der Aufstieg wäre nötig, um den Schweizer zu halten.


Im Sommer hatte der VfB Stuttgart sich die zwischenzeitlichen Dienste von Gregor Kobel gesichert. Eine Leihgebühr von etwa 500.000 Euro zahlte man an die ​TSG Hoffenheim, die ihn zuvor schon nach Zürich und zum ​FC Augsburg verliehen hatte. Die Leihe endet im kommenden Sommer, doch die Vereinsverantwortlichen würden gerne länger mit dem 22-Jährigen zusammenarbeiten. 


Hoffenheim trägt "das Heft des Handelns" - Mislintat gibt Aufstieg als notwendiges Ziel an


"Im Moment hat Hoffenheim das Heft des Handels in der Hand", so VfB-Sportdirektor Sven Mislintat gegenüber der Bild. Aufgrund der fehlenden Kaufoption ist die erhoffte Zusammenarbeit deutlich schwieriger zu gestalten. Kobel selbst möchte zudem in der Bundesliga spielen. Für die Schwaben gibt es (ohnehin) dieses klare Ziel, wie Mislintat auch betont: "Wir müssten aufsteigen, um das finanziell mit Hoffenheim zu lösen." Aktuell steht Stuttgart auf dem zweiten Tabellenplatz, hat zuletzt jedoch den einen oder anderen Punkt liegen lassen. 

Sven Mislintat


Der Schweizer soll sich beim VfB wohl fühlen, aber eben nicht um jeden Preis bleiben wollen. Die TSG muss derweil selbst auf der Torwart-Position planen. Auch Oliver Baumann hat - wie Kobel - nur einen bis 2021 laufenden Vertrag. Beide Personalien und ihre jeweilige Zukunft hängen also unmittelbar voneinander ab.