​Wenn der 1. FC Köln am Samstag den FC Schalke empfängt, wird Mark Uth nur von der Tribüne aus zuschauen. Eine Sperrklausel verhindert einen Einsatz des Angreifers - doch dem Effzeh wurden beim Verhandeln des Deals zwei Optionen angeboten, diese zu umgehen.


Als der FC Schalke in der Winterpause einem Leihgeschäft von Mark Uth zustimmte, vereinbarten die Königsklauen mit dem 1. FC Köln, dass der Angreifer beim direkten Aufeinandertreffen nicht zum Einsatz kommen darf. Diese Klausel ist zwar üblich (vor allem im Ausland), unter den Fans jedoch umstritten. Auch Uth erklärte bereits, ​dass diese Sperrklausel für ihn "nur schwer" nachvollziehbar sei.


Schalke bot Köln zwei Optionen an


Laut Express hätte der Effzeh allerdings die Möglichkeit gehabt, diese Sperrklausel zu umgehen. Schalkes Technischer Direktor, Michael Reschke, soll bei den Verhandlungen zwei Optionen angeboten haben, um diese Klausel zu umgehen: Entweder hätte der Effzeh eine Leihgebühr bezahlt oder einer am Saisonende verpflichtenden Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro zugestimmt. Die Kölner lehnten jedoch beide Varianten ab und einigten sich auf die kostengünstigste Option: die Sperrklausel.

Mark Uth

Im Nachhinein ist es natürlich ein Leichtes zu sagen, dass das aus Kölner Sicht ein Fehler war - gerade die Variante mit der verpflichtenden Kaufoption würde dem ​Effzeh aktuell entgegen kommen, schließlich sind fünf Millionen Euro für einen Uth in Topform ein absolutes Schnäppchen. In fünf Einsätzen für die Domstädter kommt der 28-Jährige auf fünf Scorerpunkte (drei Tore, zwei Vorlagen).


Der Express berichtet weiter, dass Uths festgeschriebene Ablösesumme bei zehn Millionen Euro liegt; sollte er seine gute Form beibehalten, wird ​S04 ihn unter diesem Betrag wohl auch nicht ziehen lassen. Die Kölner hätten ihn für die Hälfte haben können.